Archiv vom November 2010

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Glücksbambus ist eigentlich ein Drachenbaum

Der Name trügt: Der Glücksbambus ist in Wirklichkeit kein Bambus.

Der Name trügt: Der Glücksbambus ist in Wirklichkeit kein Bambus. Tatsächlich werden aber verschiedene Sorten der Dracaena – einer Gattung des Drachenbaums – unter diesem Namen verkauft, so das Blumenbüro Holland (BBH) in Düsseldorf.

Oft werden viele Stängel von Dracaena sanderiana zu kleinen Arrangements zusammengebunden und in mit Wasser gefüllten Schälchen verkauft. Dracaena fragrans ‚Stedneri‘ hingegen gelange meist sehr langstielig und spiralig geformt in den Handel. Bei der Pflege sind die falschen Glücksbambusse anspruchslos. Alle zwei Wochen gehört das Wasser gewechselt. Die Stängel bilden dann sogar Wurzeln und könnten auch in die Erde gepflanzt werden. mz-web.de, 29.04.09

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Bambus als ökologischer Baustoff-Ersatz für Holz

Vielfältige Produktanwendung, extreme Strapazierbarkeit, ökologische Nachhaltigkeit und viele andere gute Eigenschaften mehr vereint ein Jahrhundertealter Baustoff, der sich jetzt zunehmend auch in Europa durchsetzt. Bambus könnte eine Alternative zum Holz darstellen und sich als ökologischer Werkstoff des 21. Jahrhunderts durchsetzen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Handwerkskammer in Braunschweig präsentierte der Verein Bamboo Technology Network Europe (BTN) die Vorzüge von Bambus als Werkstoff im Baugewerbe. Durch seine speziellen Eigenschaften könnte sich Bambus als echte Alternative zu Holz durchsetzen, da der von Gräsern abstammende Baustoff allen ökologischen und bautechnischen Ansprüchen voll entspricht. So wird Bambus im Zeitalter der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bereits als Werkstoff des 21. Jahrhunderts gehandelt.

Bambus lässt sich viel schneller ernten als unsere heimischen Bäume: Bestimmte Sorten wachsen innerhalb eines ganzen Tages um bis zu einem Meter und sind nach fünf Jahren bereits vollständig verholzt. Der Anbau ist folglich deutlich produktiver und produziert somit auch erheblich mehr Sauerstoff. Der größte Exporteur ist derzeit China.

Die Eigenschaften ermöglichen vielfältige Produktanwendungen und machen den Rohstoff daher besonders für das Bauhandwerk interessant. Aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit kann Bambus als Diele im Außenbereich ebenso wie als extrem strapazierbarer Parkettboden im Innenbereich genutzt werden. Im Vergleich hätten Tests sogar ergeben, dass Bambus gegenüber Hölzern wie Eiche oder Fichte hinsichtlich der Druck-, Schlag- oder Kratzeinwirkung deutlich besser abschneide, bestätigte Ulrich Riedel von BTN Europe die idealen Eigenschaften des exotischen Baustoffs. Durch die hohe Festigkeit und Elastizität, sowie hohe Haltbarkeit, Formstabilität und Witterungsbeständigkeit eignet sich Bambus zudem auch zur Herstellung von Zäunen und Möbeln. „Darüber hinaus hat er eine antibakterielle Wirkung und einen positiven Einfluss auf die CO2-Bilanz“, schwärmt Ridel, der mit seinem Verein Bambusmaterialien und -produkte erforscht und technologisch weiter entwickelt.

Quelle: Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

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Katy Perry stellt Bambus Parfüm vor

New York/Los Angeles (dpa) – Pop-Star Katy Perry (26) hat ihr neues Parfüm namens Purr in Los Angeles vorgestellt. Der gläserne Flakon hat die Form einer Katze.

«Ich bin ein großer Katzenliebhaber, und ich liebe die Art dieser Tiere. Ich mag ihre Charaktereigenschaften – man muss sich ihre Zuneigung erst verdienen. Und das verkörpert für mich Purr», sagte sie laut dem US-Magazin «People».

Sie sei in die Entwicklung des neuen Dufts – einer Mischung aus Pfirsichnektar, grünem Bambus, Freesien, bulgarischen Rosen, Sandelholz und Moschus – sehr eingebunden gewesen. Die Amerikanerin ist seit kurzem mit dem britischen Comedian und Schauspieler Russell Brand (35) verheiratet. Ihr Mann stehe sehr auf das Parfüm, sagte die Sängerin.

19.11.10, Sueddeutsche.de

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1070985

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Tip – Bambus im Winter

So bringen Sie Ihren Bambus sicher durch den Winter:

  1. Pflanzzeitpunkt von Bambussen
  2. Neue Bambuspflanzen sollten am besten im Frühjahr gepflanzt werden. Bambusse die erst im Herbst oder gar im Winter gepflanzt werden, können nur noch beschränkt anwurzeln und somit ist die Wasserversorgung im Winter nicht ausreichend gewährleistet. Achten Sie bitte beim Pflanzen von Bambuspflanzen auf die Wahl des richtigen Standortes.

  3. Bambusse in Kübeln / Töpfen
  4. Bambusse in Töpfen können über den Winter eingegraben werden oder an eine geschützte Stelle am Haus gestellt werden. Zudem gibt es im Fachhandel auch Winterschutzhüllen / Vlieshüllen, mit denen der Bambuskübel eingewickelt werden kann. Bitte achten Sie auf eine ausreichende Wasserversorgung bei Frostfreien Tagen. Winterharte Bambusse sollte jedoch nicht im Haus überwintern.

  5. Düngen
  6. Bambuspflanzen sollten nur von April bis in den August hinein gedüngt werden. Späteres Düngen kann zu einem erneuten Austrieb junger Bambushalme ( Bambusstangen ) führen. Die jungen Austriebe können dann nicht mehr richtig ausreifen / aushärten und sind nicht so forstverträglich. Zudem sollte beim Düngen immer auf das natürliche Wachstumsgleichgewicht zwischen Wurzelmaße und Bambushalmen achten. Bambuspflanzen haben von der Natur aus vorgegebene  Wachstumszyklen. So treibt ein Bambus in bestimmten Phasen neue Halme aus und zu einer anderen Zeit wird die gesamte Kraft in die Ausbildung neuer Rhizome geleitet.

    Weitere Informationen hierzu finden Sie unter dem Stichpunkt “ Aufbau und Wachstum “ von Bambuspflanzen.

  7. Rhizome / Wurzelbereich schützen
  8. Bei empfindlicheren Arten ist es sinnvoll, den Rhizombereich (Wurzelbereich) durch Aufbringen einer Mulch- oder Laubschicht zu schützen. Diese Schicht verhindert zum einen ein zu starkes durchfrieren der Rhizome und zum anderen wird die Verdunstung von Wasser reduziert. Laubschichten können zusätzlich mit Tannenreisig beschwert werden, um vor Verwehungen zu schützen. In der Praxis hat sich auch bewährt, den Wurzelbereich mit einer Schneeschicht zu bedecken.

  9. Sonnenschutz & Wasserversorgung
  10. Das größte Problem für Bambusse stellt die Versorgung der Bambuspflanzen mit Wasser da. Da Bambus eine immergrüne Pflanze ist, benötigt der Bambus auch im Winter eine ausreichende Versorgung mit Wasser. Die Versorgung der Bambuspflanze mit Wasser kann durch die folgenden Gründe negativ beeinflußt werden:

    – Durch das Gefrieren des Bodens ist eine Aufnahme von Wasser durch die Rhizome nicht bzw. kaum möglich.

    – Kälte kann die Luftfeuchtigkeit stark reduzieren und die Aufnahme von Wasser  durch die Bambusblätter verhindern.

    – Die austrocknende Wirkung der Sonneneinstrahlung wird durch die klare kalte Luft erhöht.

    Diese Faktoren können zu einem Austrocknen der Bambuspflanze und somit zu Frostschäden und auch einem Absterben führen. Weitere Informationen zum Thema Frostschäden bei Bambussen finden Sie hier.