Archiv vom Dezember 2010

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Bambussprossen – mehr als ein Nahrungsmittel

Herkunft und Ernte von Bambussprossen

Für die Produktion von Bambussprossen werden in  Chinas, Japans, Koreas, Indiens und  Thailands schon seit langem Bambuspflanzen der Art Phyllostachys angebaut. Der Anbau von Bambus hat in diesen Länder eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

In Europa ist der kommerzielle Anbau von Bambus für die Ernte von Bambussprossen aufgrund der klimatischen Verhältnissen nur in Italien möglich.

In der Küche können frische Bambussprossen oder konservierte Bambussprossen verwendet werden.  Vorallem als Beilage von Reisgerichten ist Bambus zu empfehlen. Frisch geerntete Bambussprossen erkennt man an dem sehr festen und hellgelben Fleisch und sind in Deutschland nur in ausgesuchten Asialäden und Feinkostläden erhältlich.

Bei der Ernte werden im Frühjahr, die frischen Bambushalme bei Ereichen einer Höhe von ca. 30 cm gestochen.

Nährwertinformation von Bambussprossen (Konserve)

Inhaltsstoff Menge Einheit
Broteinheiten
0.05
Kilokalorien
14
Kilojoule
60
Eiweiß
2.145
g
Fett
0.258
g
Kohlenhydrate
0.64
g
Alkohol
0
g
Wasser
93.108
g
Ballaststoffe gesamt
2.305
g
Cholesterin
0
mg
Mineralstoffe
1.339
g
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Bambus ist immergrün

Bambus ist eine immergrüne Pflanze, dies bedeutet das auch im Winter bei Frosttemperarturen der Bambus seine Blätter nicht verliert und grün bleibt. Im Frühjahr werden Teile der Blätter durch neue […]

Bambus ist eine immergrüne Pflanze, dies bedeutet das auch im Winter bei Frosttemperarturen der Bambus seine Blätter nicht verliert und grün bleibt. Im Frühjahr werden Teile der Blätter durch neue ersetzt. Die alten Blätter verfärben sich braun und fallen dann ab. Die abgefallen Blätter enthalten einen hohen Anteil an Stickstoff und sollten als Dünger und auch zum Schutz der Rhizome bei Frost, einfach liegen gelassen werden.

In älteren Bambusbeständen verhindern die abgefallenen Bambusblätter, den Wuchs von Unkraut und übernimmt somit die Funktion einer Mulchschicht.

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Woher kommt der Name „Bambus“?

Der Name Bambus wurde 1778 von Linné eingeführt und vom indischen Wort „Mambu“ oder „Bambu“ abgeleitet. Möglicherweise ist der Name eine lautmalerische Nachahmung explodierender Bambushalme, die in Asien zur Abwehr von wilden Tieren abends ans Feuer gelegt wurden (Beschreibung  dieser Technik bereits im Reisebericht Marco Polos).

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Lignin

Übersicht Bambuslexikon – Glossar

Lignine (aus dem lateinischen lignum, Holz) ist ein organischer Stoff, der in die pflanzliche Zellwand eingelagert wird und dadurch die Verholzung der Zelle bewirkt . Diese Einlagerungen findet man in den Zellwänden von verholzten Pflanzen wie Bambuspflanzen, Gräsern, Stauden, Sträuchern und Bäumen.  Neben der Zelluose ist Lignin der häufigste organische Stoff der Erde.

Weitere fachliche Informatationen zu Ligninen:

http://www.biosicherheit.de/lexikon/810.lignin.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Ligni

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