Archiv vom Januar 2010

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Vorkommen und Verbreitung von Bambus

Bambusvorkommen

Bambus wächst in einem breiten Gürtel rund um den Aquator vom 40. Breitengrad südlich bis zum 40. Breitengrad nördlich und bis zu einer Höhe von über  3000 Meter über Meeresspielgel. In den Anden in Höhen von über 4600 Meter und somit über der Schnellfallgrenze wachsen frostbeständige Arten wie Chusquea aristata.

Die grösste Artenvorkommen erstreckt sich jedoch auf tropische und sutropische Gebiete. Mit dem schnellen Wachstum neuer Bambushalme und der rasanten Ausbildung neuer unterirdischer Wurzeln (Rhizome) , insbesondere in den Tropen und Subtropen, wird eineine enorme Menge an Biomasse produziert.

Bambus besitzt die grösste Biomasse der Welt. Dies ist ein weiterer ausserordentlich positiver Aspekt in der ökologischen Bilanz von Bambus

Weltweit gibt es etwa 1300 Bambusarten und 115 Gattunen an den unterschiedlichsten Standorten.

Verteilung der Bambusarten nach Herkunftsgebiet:

  • China über 500 Bambusarten
  • Japan ca. 100 meist kleinwüchsige Arten
  • Südamerika ca. 130 Bambusarten
  • Afrika 17 Bambusarten
  • Australien 3 Bambusarten
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Terrassenböden aus Bambus – im Einklang mit der Natur

Wer ökologisch denkt, verzichtet auf Terrassenböden aus Tropenholz / Naturmaterialien wie Bambus oder Thermoholz sind neben neuen Verbundwerkstoffen gute Alternativen

Nürnberg, 11.03.2010, Bambus wird derzeit als die ökologische Alternative zu den in Verruf geratenen Tropenhölzern gehandelt, berichtet das Immobilienportal Immowelt.de. Gerade für Terrassenböden ist es gut geeignet, da er sehr strapazierfähig ist. So unglaublich es auch klingen mag, ein Bambusboden ist rund 30 Prozent härter als ein normaler Eichenboden.

Eine ökologisch gute Wahl sind auch naturbelassene Holzböden aus heimischen Wäldern. Vor allem Harthölzer wie die Lärche eignen sich für die Verwendung im Außenbereich, da sie den direkten Kontakt mit Erde und Wasser vertragen, ergänzt Immowelt.de. Auch die Pflege solcher Böden hält sich in Grenzen. Einzig Moos muss entfernt werden, wenn es eine Rutschgefahr darstellt. Allerdings verlieren die Hölzer mit der Zeit ihre kraftvolle Farbe und tendieren stattdessen zum silbergrau. Regelmäßiges Ölen ist daher ratsam.

Beim Preis hat Lärche deutliche Vorteile gegenüber Bambus. Je nach Qualität liegt der Preis bei rund 25 Euro pro Quadratmeter. Bambus spielt mit rund 60 Euro pro Quadratmeter hingegen in einer anderen Liga.

Das Verlegen der beiden Materialien macht keine besonderen Probleme. Bei Lärche ist zu beachten: Wenn das Holz stark harzhaltig ist, wird es etwas schwerer es zu bearbeiten. Grundsätzlich gilt es aber als recht gut zu handhaben. Bambus ist robust, wird vorklimatisiert verkauft und hält daher die Form relativ gut. Verlegt wird Bambus genauso wie Hartholz. Wichtig ist in jedem Fall, die richtigen Abstände zwischen den Dielen beim Verlegen einzuhalten, damit das Material arbeiten kann.

Zusätzlich erhöhen lässt sich der Härtegrad dieser Beläge dadurch, dass sie thermisch behandelt werden. So genanntes Thermoholz zeichnet sich zudem dadurch aus, dass es durch kontrolliertes Erhitzen beständiger gegen Fäulnis und Verwitterung wird. Neuerdings gibt es noch eine weitere Entwicklung, die das Holz widerstandsfähig gegen Witterung und Pilzbefall macht. Für Öko-Puristen ist diese Lösung allerdings nichts. Bei dem innovativen Verbundswerkstoff werden Holzfasern mit Recycling-Kunststoff verbunden. Zu sehen ist davon nichts. Durch den hohen Holzanteil behalten die Dielen ein natürliches Aussehen.

Quelle: http://presse.immowelt.de…