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Artikel von daniel

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Bambus im Winter 2012 – Frostschäden

Bambus ist eine immergrüne Pflanze; d.h. auch im Winter verliert der Bambus seine Blätter nicht. Nach dem milden Temperaturen bis Ende Januar 2012 folgte im Februar ein extremer Kälteeinbruch. Der […]

Bambus ist eine immergrüne Pflanze; d.h. auch im Winter verliert der Bambus seine Blätter nicht.

Nach dem milden Temperaturen bis Ende Januar 2012 folgte im Februar ein extremer Kälteeinbruch. Der Boden gefriet und verhindert eine Wasseraufnahme durch die Rhizome. Durch die äußeren Bedingungen bei solchen Temperaturen, wie niedrige Luftfeuchtigkeit, intensive Sonneneinstrahlung durch die klare, kalte und trockene Luft, verliert der Bambus über die Blätter zusätzlich viel Wasser. Eine Versorgung  mit Wasser ist jedoch über das Wurzelwerk (Rhizome) bei diesen Temperaturen nicht möglich.

Bei Bambussen der Sorte Fargesia, die auch oftmals als Heckenbepflanzung verwendet werden, sieht man eine unzureichende Versorgung mit Wasser am schnellsten. Die Blätter von Fargesia rollen sich zusammen. Sobald wieder gegossen wird, rollen die Blätter sich wieder auseinander. Der Bambus schützt sich durch dieses Zusammenrollen der Blätter selbst, in dem er die Oberfläche über die eine Verdunstung erfolgt verringert.

Bei  längerem Frostperioden trocken die zusammengerollten Blätter aus und sterben ab. Das ist die erste Stufe von Frostschäden bei Bambussen. Bis auf den teilweisen oder gesamten Verlust der Blattmasse ist dies jedoch nicht weiter schlimm, da der Bambus im Frühjahr neue Blätter ausbildet. Es kommt zu einem Ungleichgewicht zwischen Blatt.- und Wurzelmasse, das den Wuchs der Pflanze negativ beeinträchtigt, da im Frühjahr ein Teil der zur Verfügung stehenden Energie des Bambusse zur Bildung neuer Blätter genutzt werden muss und somit nicht für die Bildung neuer Halme zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Stufen von Frostschäden werden auf den folgenden Texten beschrieben.

 

 

 

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Winterschutz für Bambus

Allgemeines: Die Winterhärte von Bambuspflanzen ist abhängig von der Bambussorte und kann bis zu -30° C betragen. Die meisten Phyllostachyssorten und Fargesiensorten zeichnen sich durch eine besonders hohe Winterhärte aus. […]

Allgemeines:

Die Winterhärte von Bambuspflanzen ist abhängig von der Bambussorte und kann bis zu -30° C betragen. Die meisten Phyllostachyssorten und Fargesiensorten zeichnen sich durch eine besonders hohe Winterhärte aus. Bei den Angaben zur Winterhärte der verschiedenen Bambuspflanzen ist zu berücksichtigen, dass diese Angabe sich auf Bambuspflanzen bezieht die schon mindestens 3 Jahre gepflanzt sind. Die beste Pflanzzeit für Bambusse ist das Frühjahr, da die Pflanze so Zeit hat sich einzuwurzeln.

Da Bambus eine immergrüne Pflanze ist und somit auch im Winter grüne Blätter hat, benötigt Bambus auch im Winter ausreichend Wasser. Bei frostfreien Tagen sollten  Bambusse gegossen werden, da durch die trockene Luft im Winter die Verdunstung über die Blätter steigt.  Bei allen Fargesiasorten erkennt man einen Wassermangen am einrollen der Blätter.

In sehr starken Wintern kann es bei Frost in der ersten Stufe zu Schädigung der Blätter kommen. Diese Blätter fallen im nächsten Frühjahr ab und werden durch neue ersetzt. Die abgefallenen Bambusblätter haben einen hohen Stickstoff gehalt uns sollten als Dünger liegen gelassen werden. Bei noch tieferen Temperaturen kann es in der zweiten Stufe zu Schädigungen an den Halmen kommen. Oftmals sieht man z.B. bei Phyllostachy vivax Aureocaulis , schwarze Flecken auf den Halmen. Diese Flecken sind auf Frostschäden zurück zuführen. Bis auf die optische Veränderung haben diese Flecken keine weiteren Auswirkungen auf den Bambus. Sollten die schwarzen Flecken stören, können diese Halme im Frühjahr abgeschnitten werden.

In der letzten Stufe, Stufe 3 kommt es durch den Frost zu Schädigungen der Rhizome. Durch diese Schädigunen, abhängig vom Umfang können einzelne Halme absterben und im schlechtesten Fall, der gesamte Bambus eingehen. Zur Vorbeugung kann der Boden rund um den Bambus mit einer 3 bis 5 cm dicken Schicht Mulch, Herbstlaub oder Stroh abgedeckt werden. Die Schicht schützt die flachwachsenden Rhizome und verringert zu dem die Verdunstung. An sehr windigen Standorten kann zudem ein Windschutz aus Schilfmatten, Noppenfolie (Luftplosterfolie) oder einem Schattiergewebe rund um den Bambus gestellt werden. In einigen Berichten wird von  einer Düngung mit Mangan im Herbst berichtet, die die Winterhärte der Bambuss erhöhen soll. Diesbezügliche Erfahrungen können wir jedoch nicht bestätigen.

Bei der Betrachtung der Winterhärte ist auch der Standort in Deutschland zu berücksichtigen. In Norddeutschland (Hamburg, Bremen, Schleswig-Holstein usw.) sind die Durchschnittstemperaturen im Winter niedriger als in der Kölner Buch oder in Heidelberg.

Schneelast:

Bei sehr hohem Schneefall kann die  Schneelast die Halme von Bambuspflanzen auf den Boden herunterdrücken. Einige Bambussorten z.B. Phyllostachy vivax Aureocaulis haben sehr dünnwandige Halme. Bei einer hohen Schneelast, können die Halme abrechen.  Zur Vermeidung können die Halme einer Bambuspflanzen im Herbst mit einem Seil in ca. 2 bis 3 Meter Höhe zusammen gebunden werden.

Die Schneelast kann jedoch auch von Vorteil sein. Die heruntergedrückten Halme werden durch die Schneeschicht vor Frost geschützt und richten Sie im Frühjahr wieder auf. Abgebrochene Halme werden im Frühjahr abgeschnitten und das geänderte Verhältnis von Wurzelmasse zu Halmmasse fördert den natürlichen Wuchs.

 

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Vorstellung: Asian Bamboo AG

Die Anfänge der Asian Bamboo AG reichen bis in das Jahr 1992 zurück, als Lin Zuojun, der Gründer und Vorstandsvorsitzende (CEO) des Unternehmens, in der Provinz Fujian den Bambushandel aufnahm.

Das Geschäft entwickelte sich rasant, deswegen errichtete Herr Lin 1997 in Mawei die erste Produktionsstätte zur Weiterverarbeitung von Bambussprossen. Da verarbeitete Bambussprossen zu dieser Zeit in China nur begrenzt nachgefragt wurden, konzentrierte sich das Unternehmen zunächst auf den japanischen Exportmarkt und avancierte dort zum Pionier im Vertrieb von chinesischen verarbeiteten Bambussprossen. Japan war über viele Jahre der wichtigste Absatzmarkt, ehe Anfang 2000 auch die Inlandsnachfrage deutlich zunahm. Seit der Pacht der ersten Bambusplantage im Jahr 2001 entwickelten sich frische Bambussprossen und Bambusstämme zu unseren stärksten Produktkategorien.

Seit dem 16. November 2007 ist die Asian Bamboo AG mit Sitz in Hamburg unter dem Börsenkürzel „5AB“ im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Teile des Emissionserlöses flossen 2008 in die Pacht von mehr als 10.000 ha erntereifer Plantagen, womit sich die erntereife Plantagenfläche im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelte. Im August 2008 wurde Asian Bamboo als „National Key Flagship Enterprise“ ausgezeichnet, was in China als große Ehre gilt und eine Steuerbefreiung für mindestens vier Jahre garantiert. Ebenfalls 2008 wurde das Xinrixian Forschungszentrum auf dem Campus der Fujian Agriculture und Forestry University fertig gestellt. Dieses Projekt wurde durch eine private Spende unseres Vorstandsvorsitzenden Herrn Lin ermöglicht.

Ende 2009 wurden die bereits vor dem IPO bestehenden Verträge von laufenden jährlichen Pachtzahlungen auf Einmalzahlungen für die gesamte Pachtdauer umgestellt. Von nun an sind sämtliche Pachtverträge mit einmaligen Vorauszahlungen belegt, was den Gesamtbetrag der Pachtaufwendungen signifikant reduziert.

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurden am 22. Oktober 2009 im Rahmen eines Private Placement 1.275.000 Aktien zu einem Kurs von EUR 20,00 bei institutionellen Anlegern platziert. Nach der Kapitalerhöhung beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 14.025.000 EUR, eingeteilt in 14.025.000 Aktien.

Unser Unternehmen wächst kontinuierlich, und als Folge der konsequenten Umsetzung des integrierten Geschäftsmodells können wir von Skaleneffekten profitieren und unsere Plantagenerträge maximieren. Wir verkaufen unsere frischen und verarbeiteten Bambussprossen dank mannigfaltiger Vertriebswege – Großhandelsmärkte, Supermärkte und Industriekunden – in ganz China. Bambusstämme werden in erster Linie über inländische Zwischenhändler vertrieben, mit einigen größeren Abnehmern unterhalten wir jedoch direkte Verkaufsbeziehungen. Entsprechend haben wir im Februar 2009 eine strategische Partnerschaft mit Shaowu Zhongzhu Pulp and Paper, einem der führenden Produzenten von Bambuspapier- und Zellstoff, vereinbart. Die Verkäufe auf dem inländischen Markt machen inzwischen über 85% unseres Gesamtumsatzes aus. Unsere margenstärksten Produkte, Bambusstämme und frische Bambussprossen, bilden zugleich unsere bedeutendsten Produktkategorien.

Quelle: http://www.asian-bamboo.com/Article/ShowInfo.asp?ID=5856

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Europäische Bambusgesellschaft zu Gast im Odenwald

Bad König/Kimbach. Am Sonntag, 18.07.2010 trafen sich Mitglieder der Europäischen Bambusgesellschaft, Sektion Deutschland (www.bambus-deutschland.de) bei der Familie Sommer in Bad König/Kimbach. Ihr Bambusgarten liegt idyllisch im Kimbachtal und beherbergt an die 100 verschiedene frei ausgepflanzte Bambusarten. Harmonisch fügen sich in den Bambusgarten auch noch andere Exoten ein. Unter anderem gesellen sich immergrüne Magnolien, Trompetenbäume, Ginkgos, immergrüne Eichen und Mammutbäume zu Tulpen, Blauglocken und Taschentuchbaum. Der Sammelleidenschaft der Hausherrin ist zu verdanken, dass sich zahlreiche Hostas, Strauch- und Staudenpäonien zu den vielen Blütenstauden unter den Bambushainen tummeln. Das feuchte Klima an der Kimbach bringt den Wachstum der gigantischen Gunnera mit ihren fast 2 m großen Blättern und den bis zu 1 m hohen Blütenständen so richtig in Schwung.

Aus Nah und Fern folgten die Mitglieder der Einladung und scheuten auch die weite Anreise vom Bodensee und Hannover nicht. Nach der Begrüßung mit einem Gläschen Sekt am Morgen folgte eine Besichtigung mit fachlicher Führung der Wetterstation des DWD in Michelstadt-Vielbrunn. Nach einem gemeinsamen Mittagessen begann nun endlich die Exkursion durch den fast 4.500 m² großen Bambusdschungel. Bei Kaffee und Kuchen wurden fachliche Erfahrungen ausgetauscht und über den langen und strengen Winter diskutiert. Viele der 29 Gäste verschwanden immer wieder auf dem weitläufigen Gelände um jedes Mal etwas Neues zu entdecken oder zu fotografieren. Besonders fasziniert waren die Besucher, über das Rauschen des Sommerwindes in den 8 m hohen Bambushalmen. Mit leichtem Wehmut traten die letzten Gäste dann um 21.00 Uhr ihre weite Heimreise an. Der Bambusgarten ist am „Weltbambustag“ am 18. September 2010 zum ersten Mal für Jedermann geöffnet. Familie Sommer und die EBS Deutschland lädt schon jetzt ganz herzlich alle Interessierten aus Nah und Fern und ganz besonders alle Kimbacher und Bad Königer zu einem Rundgang durch den Bambusgarten ein. Für Informationen rund um den Bambus steht Herr Sommer unter 06066 / 969893 jederzeit zur Verfügung. Nach telefonischer Voranmeldung kann der Bambusgarten auch schon vor dem Weltbambustag besichtigt werden. Vereine, Gruppen, Schulen und Kindergärten sind nach Absprache auch immer herzlich willkommen.

Quelle: http://www.odenwaelder-lokalblick.de/08/2010/orte-odenwald/bad-konig/europaische-bambusgesellschaft-zu-gast-im-odenwald.html

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