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Bambusrohre & Bambusstangen

Bambusrohre, Bambusstangen und Tonkinstäbe werden aus den Halmen von Bambuspflanzen gewonnen. Der größte Produzent und Exporteur von Bambusrohren ist China. Zum größten Teil werden Bambusse der Art Phyllostachys pubescens, der […]

Bambusrohre, Bambusstangen und Tonkinstäbe werden aus den Halmen von Bambuspflanzen gewonnen. Der größte Produzent und Exporteur von Bambusrohren ist China. Zum größten Teil werden Bambusse der Art Phyllostachys pubescens, der auch Riesenbambus genannt wird, geerntet. Die Ernte von Bambusstangen erfolgt in China überwiegend von Hand und ist seit Jahrhunderten ein bedeutender Wirtschaftsfaktor.

Ernte und Produktion von Bambusrohren
Entscheidend für die spätere Qualtität von Bambusstangen ist das richtige Schnittalter der Bambushalme. Die beste Qualität wird bein einem Halmalter von 3 bis 4 Jahren erreicht, da zu diesem Zeitpunkt die Bambushalme gut ausgehärtet sind. Bei der Weiterverarbeitung werden Bambushalme traditionell in der Sonne einige Wochen getrocknet. Bei diesem Trocknungsprozess verfärben sich die Bambushalme von z.B. Phyllostachys pubescens von grün in Ihr typisch gelbes Aussehen. Vor der Verschiffung in Container werden die Bambusstangen mit chemischen Substanzen behandelt. Diese Behandlung dient der Abtötung von Keimen und Bakterien und ist durch diverse Zoll.-  und Einfuhrvorschriftenvorgeschrieben.

Bambusrohre reagieren auf große Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen. Bei der Lagerung und Verwendung von Bambusstangen sollten darauf geachtet werden, die Rohre langsam an die Raumtemperatur zu gewöhnen, bzw. hohe Schwankungen zu vermeiden. Bei schnellen Temperaturänderungen können sich Risse in den Bambusstangen bilden. Bambusstangen sind ein Naturprodukt und sollten von daher auch wie Holz behandelt werden. Im Fachhandel gibt es speziell für die Behandlung von Bambusstangen entsprechende Produkte. So bietet die Firma Bondex einen Witterungs- und UV-Schutz für Bambus an.

Das Geheimnis der Stärke (Steifigkeit) der Bambushalme liegt in ihremAufbau. Die meisten Bambusarten besitzten hohle Bambushalme; nur wenige Arten sind massiv (z.B. arundinaria prainii). Bambusse haben versteifende Knoten und die zugbeanspruchten Faserbündel liegen in den Außenbereichen des Rohrs. Die Oberfläche verhärtet sich im Laufe der Zeit durch zunehmende Kieselsäureeinlagerung.

Weiterführende Informationen zu Bambusstangen / Tonkinstäben

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Download: Pflegeanleitung für Bambusrohre

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Innovation: Glühlampe mittels verkohlter Bambusfasern

Thomas Alva Edison (1847 – 1931) verwendete in seiner ersten Glühlampe verkohlte Bambusfasern als Glühfaden. Somit ist auch ein technischer Meilenstein der westlichen Welt mit Bambusverknüpft. Weitere Informationen zu Edison […]

Thomas Alva Edison (1847 – 1931) verwendete in seiner ersten Glühlampe verkohlte Bambusfasern als Glühfaden. Somit ist auch ein technischer Meilenstein der westlichen Welt mit Bambusverknüpft.

Weitere Informationen zu Edison / Glühlampe.

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Phyllostachys nigra

Phyllostachys nigra

Der Schwarzrohrbambus (Phyllostachys nigra) wird auch Schwarzer Bambus genannt und ist eine Bambus-Art in der Gattung Phyllostachys.

Auf der ganzen Welt sind unterschiedliche Mutationen und Kultivare zu finden:
Phyllostachys nigra punctata
– Phyllostachys nigra Boryana
– Phyllostachys nigra Daikokuchiku
– Phyllostachys nigra henonis
– Phyllostachys nigra Megurochiku
– Phyllostachys nigra Mejiro
– Phyllostachys nigra Shimadake
– Phyllostachys nigra Tosaensis

Die Halme erreichen einen Durchmesser von 20 bis 50 mm. Sie werden zwischen 2 und 7 Meter hoch. Auffällig ist ihre schwarze Färbung.
In den verschiedenen Kultivaren gibt es unterschiedliche Halmfärbungen. Die Blätter sind 5 bis 10 cm lang und 1 bis 1,5 cm breit.

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Bambus Bier – Qing Zhu Pi Jiu

Es gib nichts was es nicht gibt!

Also gibt es auch Bambusbier.

Bambus-Bier ? Ja, Sie haben richtig gelesen, wir führen auch chinesisches Bambus-Bier, gebraut mit Bambussprossen.

Schmeckt prima!

„QING ZHU PI JIU“ (Bambus-Bier) ist ein trübes, obergäriges Bier mit Flaschengärung – fruchtig und erfrischend. Der Alkoholgehalt beträgt 5,5% vol.

Das „BAMBUS-BIER“ setzt einem leckeren chinesischen Menue die Krone auf!

http://www.biershop-hamburg.de/Bambus-Beer-Qing-Zhu-Pi-Jiu

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Glücksbambus ist eigentlich ein Drachenbaum

Der Name trügt: Der Glücksbambus ist in Wirklichkeit kein Bambus.

Der Name trügt: Der Glücksbambus ist in Wirklichkeit kein Bambus. Tatsächlich werden aber verschiedene Sorten der Dracaena – einer Gattung des Drachenbaums – unter diesem Namen verkauft, so das Blumenbüro Holland (BBH) in Düsseldorf.

Oft werden viele Stängel von Dracaena sanderiana zu kleinen Arrangements zusammengebunden und in mit Wasser gefüllten Schälchen verkauft. Dracaena fragrans ‚Stedneri‘ hingegen gelange meist sehr langstielig und spiralig geformt in den Handel. Bei der Pflege sind die falschen Glücksbambusse anspruchslos. Alle zwei Wochen gehört das Wasser gewechselt. Die Stängel bilden dann sogar Wurzeln und könnten auch in die Erde gepflanzt werden. mz-web.de, 29.04.09

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Welt-Bambustag am 18.09.2010

Am 18 September 2010 ist der Welt Bambustag.

Veranstaltungsorte:

Frankfurt am Main
10 Uhr: Gerd Sieber führt durch die Bambusquartiere im Palmengarten
http://www.palmengarten.frankfurt.de

Schloss Dyck in 41363 Jüchen

mit einem Informationsstand der EBS Deutschland und einem Rundgang durch die Bambusbestände von Schloss Dyck.
www.stiftung-schloss-dyck.de

Offene Garten: Bambusgarten der Familie Sommer in 64732 Bad König / Kimbach, Im Kimbachtal 67
Geöffnet von 09:00 bis 17:00 Uhr. Eintritt frei.

Offene Garten: Bambusoase Rösrath der Familie Esser in 51503 Rösrath / Kiefernweg 7a
Öffnungszeiten: 18. September ab 14:30 Uhr bis ca. 18:00 Uhr.
Infos und Bilder unter www.bambusoase.info

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Falsche Kennzeichnung bei Bambus-Textilien

Bambus-Textilien werden seit einigen Jahren auch in Deutschland mit steigender Nachfrage angeboten. Jedoch werden von einigen Herstellern falsche oder keine Textilkennzeichnung bei Bambus-Textilien angebracht, was in der Vergangenheit immer wieder zu Abmahnungen geführt hat. Die Kennzeichnung von Textilien wird in Deutschland durch das Textilkennzeichnungsgesetz (TKG) geregelt.

Obwohl Bambus als schnell nachwachsender Rohstoff mit einer positiven CO2 – Bilanz, ein hohes Potenzial als Rohstoff für Textilien aufweist, gerät die Verwendung von Bambus als Zellstoff in Textilien, durch solche Machenschaftgen in Verruf.

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Gipfel in Kopenhagen

Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will

Gipfel in Kopenhagen

Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will

Von Brian Byrnes 12. Dezember 2009, 10:15 Uhr

Bambus bindet Kohlendioxyd und ist so ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Außerdem ist er ein schnell wachsender, vielseitiger Rohstoff. Ein Besuch im argentinischen Tigre, wo sich die Regierung um ein nachhaltiges Bambus-Geschäft bemüht, das inzwischen sogar Leute wie Al Gore anlockt.

Ich fahre in einem kleinen Boot am Ufer des trüben Flusses Parana entlang. Und bin glücklich, glücklich darüber, dass es endlich aufgehört hat zu regnen, dass die Sonne wieder über Argentinien scheint, und dass meine Arbeit mich ab und zu an Orte wie diesen führt, wo ich mit der Umweltministerin von Tigre, Leticia Villalba, dem Wissenschaftler Rodolfo Cassol und dem 21-jährigen Alonzo Gazz, der in Tigre seinen Lebensunterhalt als Bambusarbeiter bestreitet auf einige Inseln im Parana Flussdelta fahren kann. Sie wollen mir Bambuspflanzen zeigen, die dort beheimatet sind, und demonstrieren, wie man sie richtig abschneidet, was viele Menschen, die dort leben, nie gelernt haben.

Cassol erzählt mir, dass die Arbeiter dort jahrzehntelang mit primitiven Handbeilen Bambuspflanzen abschlagen haben – ein Verfahren bei dem die Pflanzen oft splittern, was wiederum den Regenerationsprozess behindert und sie eingehen lässt.

Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden und reichlich vorkommenden Pflanzen auf unserem Planeten, die auch bei der Bindung von CO2-Emmissionen eine wichtige Rolle spielt. Argentinische Umweltbeauftragte arbeiten daran, die Kultivierung von Bambus zu verbessern, um sowohl das kommerzielle als auch das ökologische Potenzial der Pflanze maximal auszuschöpfen.

„Der Bambus zieht sich zurück, weil wir bisher nicht wussten, wie man ihn richtig abschlägt. Dadurch wächst er nun langsamer und trocknet aus“, sagt Gazz. Als er nur wenige Minuten später eine Kettensäge herausholt, bin ich zugegebenermaßen ein wenig überrascht. Ich dachte immer, Kettensägen seien lärmende Geräte, die alles zerstören, Benzin verbrauchen und unzählige Bäume fällen.

Doch wie sich herausstellt, hilft der saubere gerade Schnitt einer Kettensäge dem Bambus, seinen Durchmesser zu erweitern und höher zu wachsen, was wiederum die Kapazitäten zur Aufnahme von schädlichen Karbongasen erweitert.

Ein vor kurzem gestartetes Regierungsprogramm in Argentinien bringt diese Techniken Arbeitern wie Gazz nahe, in der Hoffnung, dass die Bambuspflanzen des Landes ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Hier in Tigre gibt es kostenlose Workshops und Zuschüsse für Arbeiter, die moderne Geräte wie Kettensägen kaufen möchten.

Die Provinz Buenos Aires hat erst kürzlich einen Kooperationsvertrag mit dem nationalen Bambus-Forschungszentrum China unterzeichnet. Al Gore war vor einem Monat in Tigre und sprach dort mit Bürgermeister Sergio Massa über verschiedene Bambus-Projekte.

„Wir möchten die Menschen hier dazu bringen, dass sie in einer nachhaltigen Art und Weise mit dem Bambus arbeiten. Dadurch werden Produktion und Gewinn erhöht und auch mehr CO2 eingefangen. So können wir sowohl den Bewohnern als auch dem Planeten helfen“, sagt Villalba.

Während wir durch die Buchten der Inseln fahren, erklärt mir Villalba, dass Bambus in Tigre eine Lebensart ist – ein Teil des Kulturerbes. Man baut damit Häuser, Ruder, Angelruten und Zäune. Als wir später über den Markt in Tigre laufen, sehe ich Dutzende Bambusmöbel, Stehlampen, Schaukelstühle, Körbe und Schalen – alle aus Bambus.

Umweltexperten sagen, dass das Übermitteln von nachhaltigen forstwirtschaftlichen Maßnahmen in Gegenden wie Tigre der Schlüssel dazu ist, den Klimawandel zu verlangsamen. Erst im Oktober wurde dieses Thema auf dem XIII Weltkongress für Forstwirtschaft in Buenos Aires diskutiert. Mehr als siebentausend Menschen nahmen daran teil und versuchten, umsetzbare Lösungen für das Abforsten zu finden.

Ich war auch dort und interviewte verschiedene Menschen aus der Welt der Forstwirtschaft, die nach Ideen suchten. Auf dem Kongress erfuhr ich auch erstmals etwas über die Initiativen in Argentinien. Ein Hauptthema, über das bei der Zusammenkunft gesprochen wurde, war die Auswirkung der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise auf das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. Als ich mit dem Direktor der internationalen Forstabteilung des WWF Taylor Rodney sprach, erzählte er mir einige verblüffende Dinge.

„Unternehmen überdenken derzeit ganz grundsätzlich ihre Geschäftsstrategien. Das Thema Nachhaltigkeit gehört mittlerweile zum unternehmerischen Denken – und das ist für uns eine große Chance“, sagt Taylor.

Die berühmte Umweltschützerin Dr. Jane Goodall reiste zum ersten Mal nach Argentinien und nahm am Forstkongress teil. Als ich mich für ein Exklusivinterview mit ihr zusammensetzte, war sie zuversichtlich, was die Zukunft betrifft – sie arbeitet hart daran, Kindern auf der Welt etwas über ihr „Roots and Shoots“- Programm beizubringen – aber sie hatte nicht viel Gutes darüber zu sagen, wie Führungspersönlichkeiten mit dem Klimawandel umgehen.

„Ich finde, dass sie miserable Arbeit leisten, um ehrlich zu sein. Die Wälder verschwinden weiter – durch Armut und Menschen, die dringend Nahrungsmittel anbauen müssen, aber auch durch die Ausbeutung von Land und das Abholzen der letzten Bäume, wodurch Wüsten entstehen“, erzählt sie mir.

Am Fluss Tigre sind sich die meisten einig, dass die Situation besser werden muss, wenn der Bambus hier weiter erfolgreich genutzt werden soll. Die Kultivierung dieser Leben spendenden Pflanze nachhaltig zu verändern, ist eine logistische und kulturelle Herausforderung, doch soweit ich es beurteilen kann, scheinen die Menschen dort der Aufgabe gewachsen zu sein (Welt Online, 12.12.09).

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