Bambus düngen Archiv

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Düngen von Bambuspflanzen

Phyllostachys vivax huangwenzhuDen besten Dünger für Bambuspflanzen liefert uns die Natur. Pferdemist.

Pferdemist enthält einen hohen Anteil an Stickstoff. Bei der Verwendung sollte jedoch darauf geachtet werden, das nur abgelagerter; d.h. kompostierter Mist vom Vorjahr verwendet wird. Frischer Mist sollte über Winter kompostiert werden und im nächsten Jahr als Dünger genutzt werden.

Da jedoch nicht jeder ein Pferd in der Garage oder in seinem Garten hat, kann alternativ auch mit einem speziellem Bambusdünger gedüngt werden. Diese speziell für Bambuspflanzen entwickelten Langzeitdünger enthalten einen hohen Anteil an Stickstoff den Bambusse für das Wachstum benötigen. Auf dem Markt werden verschiedene Bambusdünger von Compo, Mc-Bambus und weiteren Firmen angeboten. Die bedarfsgerechte Düngung ist eine Voraussetzung für ein gesundes Wachstum von Bambussen. Mit der Düngung von Bambussen sollte abhängig von den Temperaturen im Frühjahr begonnen werden und die letzte Düngung sollte im Juli erfolgen. Durch die Verwendung von organischen Dünger werden den Pflanzen wichtige Nährstoffe zugeführt, die dem Boden durch Auswaschungen und den Pflanzen selbst entzogen werden. Die wichtigsten Nährstoffe für Bambusse sind Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Deshalb ist auch die Verwendung von sogenannten NPK Düngern bei Bambussen zu empfehlen.

Ebenso wichtig ist in jungen Jahren die Kieselsäure (SiQ2). Silizium muss der Pflanze zugeführt werden. Bei Hecken und großen Beständen entsteht das Silizium durch herabgefallene, verrottende Blätter in ausreichender Menge.

Bei Solitärpflanzen oder kleineren Gruppen muss dieses zugeführt werden.

Die vom Hersteller angegebenen Düngerempfehlungen sollten dabei beachtet werden, da eine Überdüngung zu Schäden der Pflanze führen können.

Langzeitdünger für Bambuspflanzen

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Bodenverhältnisse für Bambusse – Welcher Boden ist optimal für Bambus

Alle Bambussorten bevorzugen einen lockeren, sandig-lehmige bis humose Böden. Bei der Pflanzung von Bambussen sollten diese Faktoren der Bodenverhältnisse berücksichtigt werden. Sind die Bodenverhältnisse an der Pflanzstelle nicht optimal sein, […]

Alle Bambussorten bevorzugen einen lockeren, sandig-lehmige bis humose Böden. Bei der Pflanzung von Bambussen sollten diese Faktoren der Bodenverhältnisse berücksichtigt werden. Sind die Bodenverhältnisse an der Pflanzstelle nicht optimal sein, kann durch Zugabe von Torfhumus in das Pflanzloch die Bodenqualität erhöht  und somit ein schnelleres Wachstum der Pflanze erreicht werden.

Bei sehr schweren und undurchlässigen festen Böden, besteht die Gefahr von Staunässe. Durch Einarbeiten von Sand, Blähtonkugeln oder Perlit in das Erdreich kann die Drainagefähigkeit  erhöht und Staunässe vermieden werden. Bambus verträgt keine Staunässe und  oftmals ist Staunässe auch der Grund für das Absterben von Bambuspflanzen.

Hier gilt das Motto: Wiel Wasser ja, aber niemals Staunässe.

Zur Verringerung der Verdunstung im Sommer kann der oberirdische Wurzelbereich mit Rindenmulch bedeckt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Bodenorganismen bei der Zersetzung von Rindenmulch Stickstoff binden und dem Boden entziehen. Somit steht der Bambuspflanze weniger Stickstoff zur Verfügung. Da Stickstoff jedoch ein wichtiger Nährstoff für alle Bambusarten ist, sollte bei der Düngung von Bambus auf einen stickstoffbetonten Dünger geachtet werden. Die Wasserversorgung und der Wasserverbrauch von Bambuspflanzen in Kübeln, kann durch Zugabe von Wassergranulat in die Pflanzerde optimiert werden.  Wassergranulat wird als Produkt in verschiedenen Formen am Markt angeboten. Einige Produkte sind z.B. Geohumus oder Terra-Aqua.

Pflanzungen in Bereichen mit Grundwasser können durch Aufschüttungen von Hügeln geschützt werden. Der optimale Säuregehalt des Bodens sollte im schwach sauren Bereich bei einem pH-Wert von 5,5 bis 6,8 liegen.

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Richtige Bambus Pflege – Was man bei der Pflanzung beachten sollte

Bambuspflanzen  können für die verschiedensten Zwecke im Garten und der Terrasse gepflanzt werden. So ist eine Verwendung als Sichtschutzhecke, als dekorativer Bambushain oder als Bodenbedecker möglich. Ist diese Frage der […]

Bambuspflanzen  können für die verschiedensten Zwecke im Garten und der Terrasse gepflanzt werden. So ist eine Verwendung als Sichtschutzhecke, als dekorativer Bambushain oder als Bodenbedecker möglich. Ist diese Frage der Verwendung geklärt, sind bei der Pflanzung einige Punkte zu berücksichtigen.

Der Wurzelballen der neuen Bambuspflanze sollte vor dem Einpflanzen gut wässern; d.h. den gesamten Wurzelbereich der Bambuspflanze in einen Wasserbehäter stellen bis keine Luftblasen mehr aufsteigen. In der Zwischenzeit ein Pflanzloch von mindestens der doppelten Größe des Wurzelbereichs ausheben. Den Bodenbereich des Pflanzlochs gut lockern, damit die neuen Rhizome sich schnell im Erdreich ausbreiten können. Den Bambus in das Pflanzloch stellen und mit einer Mischung aus 30% Muttererde, 70% Torfhumus oder Pflanzerde bedecken.  Bei lehmigen Böden sollte auf eine gute Drainage durch Zugabe von Perlit oder Blähton gesorgt werden, damit keine Staunässe entstehen kann. Durch Zugabe von Hornspäne kann das Wachstum gefördert werden. Den Bambus nicht zu tief pflanzen, d.h.  oben bündig mit dem Erdreich abhschließen lassen.

Bei der Pflanzung von Bambussen der Art Phyllostachys sowie von bodenbedeckenden Bambussen sollte ein Rhizomschutz verwendet werden, da diese Arten sich unterirdisch start ausbreiten.

Weitere Informationen zur richtigen Düngen und weiteren Pflege von Bambus finden Sie hier.

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