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Bodenverhältnisse für Bambusse – Welcher Boden ist optimal für Bambus

Alle Bambussorten bevorzugen einen lockeren, sandig-lehmige bis humose Böden. Bei der Pflanzung von Bambussen sollten diese Faktoren der Bodenverhältnisse berücksichtigt werden. Sind die Bodenverhältnisse an der Pflanzstelle nicht optimal sein, […]

Alle Bambussorten bevorzugen einen lockeren, sandig-lehmige bis humose Böden. Bei der Pflanzung von Bambussen sollten diese Faktoren der Bodenverhältnisse berücksichtigt werden. Sind die Bodenverhältnisse an der Pflanzstelle nicht optimal sein, kann durch Zugabe von Torfhumus in das Pflanzloch die Bodenqualität erhöht  und somit ein schnelleres Wachstum der Pflanze erreicht werden.

Bei sehr schweren und undurchlässigen festen Böden, besteht die Gefahr von Staunässe. Durch Einarbeiten von Sand, Blähtonkugeln oder Perlit in das Erdreich kann die Drainagefähigkeit  erhöht und Staunässe vermieden werden. Bambus verträgt keine Staunässe und  oftmals ist Staunässe auch der Grund für das Absterben von Bambuspflanzen.

Hier gilt das Motto: Wiel Wasser ja, aber niemals Staunässe.

Zur Verringerung der Verdunstung im Sommer kann der oberirdische Wurzelbereich mit Rindenmulch bedeckt werden. Hierbei ist zu beachten, dass die Bodenorganismen bei der Zersetzung von Rindenmulch Stickstoff binden und dem Boden entziehen. Somit steht der Bambuspflanze weniger Stickstoff zur Verfügung. Da Stickstoff jedoch ein wichtiger Nährstoff für alle Bambusarten ist, sollte bei der Düngung von Bambus auf einen stickstoffbetonten Dünger geachtet werden. Die Wasserversorgung und der Wasserverbrauch von Bambuspflanzen in Kübeln, kann durch Zugabe von Wassergranulat in die Pflanzerde optimiert werden.  Wassergranulat wird als Produkt in verschiedenen Formen am Markt angeboten. Einige Produkte sind z.B. Geohumus oder Terra-Aqua.

Pflanzungen in Bereichen mit Grundwasser können durch Aufschüttungen von Hügeln geschützt werden. Der optimale Säuregehalt des Bodens sollte im schwach sauren Bereich bei einem pH-Wert von 5,5 bis 6,8 liegen.

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Vorkommen und Verbreitung von Bambus

Bambusvorkommen

Bambus wächst in einem breiten Gürtel rund um den Aquator vom 40. Breitengrad südlich bis zum 40. Breitengrad nördlich und bis zu einer Höhe von über  3000 Meter über Meeresspielgel. In den Anden in Höhen von über 4600 Meter und somit über der Schnellfallgrenze wachsen frostbeständige Arten wie Chusquea aristata.

Die grösste Artenvorkommen erstreckt sich jedoch auf tropische und sutropische Gebiete. Mit dem schnellen Wachstum neuer Bambushalme und der rasanten Ausbildung neuer unterirdischer Wurzeln (Rhizome) , insbesondere in den Tropen und Subtropen, wird eineine enorme Menge an Biomasse produziert.

Bambus besitzt die grösste Biomasse der Welt. Dies ist ein weiterer ausserordentlich positiver Aspekt in der ökologischen Bilanz von Bambus

Weltweit gibt es etwa 1300 Bambusarten und 115 Gattunen an den unterschiedlichsten Standorten.

Verteilung der Bambusarten nach Herkunftsgebiet:

  • China über 500 Bambusarten
  • Japan ca. 100 meist kleinwüchsige Arten
  • Südamerika ca. 130 Bambusarten
  • Afrika 17 Bambusarten
  • Australien 3 Bambusarten
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