Presseberichte über Bambus Archiv

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Toyota baut Bambus-Auto

Er hat in etwa die Größe des Toyota Aygo, ist nur etwas breiter. Und deutlich leichter: Mit 750 Kilogramm wiegt er rund 20 Prozent weniger als herkömmliche Kleinwagen.

Er hat in etwa die Größe des Toyota Aygo, ist nur etwas breiter. Und deutlich leichter: Mit 750 Kilogramm wiegt er rund 20 Prozent weniger als herkömmliche Kleinwagen. Am meisten Gewicht wurde an der Karosserie gespart. Sie wiegt nur 14 Kilogramm und besteht aus geschäumtem Polypropylen. Der Kunststoff ist haltbar, leicht, aber stabil und außerdem recycelbar. Der Gitterrohrahmen besteht aus Aluminium, der Boden und die horizontalen Oberflächen aus Bambusholz – ein ästhetischer und schnell nachwachsender Rohstoff.

Angetrieben wird der Kunststoff-Flitzer von Radnaben-Elektromotoren, durch seine eckige Form soll er besonders flexibel zu nutzen sein. Witziges Detail: Die Einzelsitze lassen sich für ein Picknick herausnehmen. Für die Feinarbeit ging Industrie-Designer Jean Marie Massaud den Toyota-Ingenieuren zur Hand. Der Me.We steht in Paris, im europäischen Flagshipstore der Japaner.

Quelle: http://www.welt.de/print/wams/motor/article115670167/Toyota-baut-Bambus-Auto.html

Quelle: http://www.krone.at/Auto-Motorrad/Toyota_Me.We_Dieses_Auto_waechst_teilweise_nach-Bambus-Bomber-Story-359379

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Produkte aus Bambus: Bambusbrille

Die Firma ROLF Spectacles stellt Brillengestelle aus nachwachsenden Rohstoffen (Bambus) her. Das Brillenmodell „Super Seven 30“ wird aus dem ökologischen Werkstoff Bambus herge­stellt. Die karamellfarbene Oberfläche wird mit Wasser­dampf erzeugt, […]

Die Firma ROLF Spectacles stellt Brillengestelle aus nachwachsenden Rohstoffen (Bambus) her.

Das Brillenmodell

„Super Seven 30“

wird aus dem ökologischen Werkstoff Bambus herge­stellt. Die karamellfarbene Oberfläche wird mit Wasser­dampf erzeugt, der den enthaltenen Zucker im Bambus verbrennt. Durch die spezielle Herstellung des Bambus­furniers entsteht ein schmaleres Linienspiel mit etwas schwächer hervortretenden Bambusknoten. ROLF Bam­busfassungen überzeugen besonders durch ihre fein gezeichnete und glatte Oberflächenstruktur. Wie jede ROLF Fassung können auch Bambusbrillen mit Büffel­hornbügelenden ausgestattet werden.

Verwendung

Bambus ist aufgrund des schnellen Wachstums ein sehr ökologischer Werkstoff. Das Riesengras ist seit Jahrhun­derten Lieferant von Baustoffen und Brennmaterialien. Das Spektrum der Anwendungen reicht dabei von der Verwendung als Nahrungsmittel über die Nutzung als Baumaterial für den Möbel- und Hausbau, die Produk­tion von Textilien bis hin zur Nutzung von Pflanzenaus­zügen (Bambusmilch) bei der Herstellung von Kosmetik-und Pflegeprodukten.

Seine hervorragenden Materialeigenschaften, wie z. B. hohe Belastbarkeit auf Druck, Zug und Biegung sowie seine hohe Härte empfehlen ihn auch als Werkstoff für ROLF spectacles.

 

Herstellung Bambusfurnier

Aus dem runden, hohlen und geschälten Bambusstamm werden – in Längsrichtung –Lamellen gesägt, die ne­beneinander zu einer Platte zusammengepresst werden. Die Lamellen werden anschließend vertikal miteinan­der verbunden, wodurch ein schmaleres Linienspiel mit etwas schwächer hervortretenden Bambusknoten ent­steht. Die Lamellen werden auch gedämpft (gekocht), wodurch der enthaltene Zucker verbrennt und das Mate­rial eine karamellbraune Farbe erhält. So entstehen die dunkleren ROLF Bambusfassungen.

Über ROLF Spectacles

In den Bergen Tirols werden von einem kleinen Familienbetrieb hochwertige und sehr leichte Brillenfassungen aus den Materialien Holz, Bambus und Stein in Handarbeit hergestellt. Ein Schwerpunkt der Firma ROLF besteht darin, Trends im Design zu setzen und neue Ideen zu verwirklichen. Die Firma ROLF wurde von Roland Wolf und Marija Iljazovic im gegründet. Die Geschwister der beiden Gründer, Christian Wolf und Martin Iljazovic bereichern die Gesellschaft mit ihren jeweiligen Kompetenzen.

Das Ziel sind kompromisslose Fassungen zu kreieren unter Einbindung der Region.

Die Fassungen werden von Hand gefertigt, auch das Gelenk besteht aus Holz, ist schraubenlos und wartungsfrei. ROLF versucht seine Produkte immer weiter zu entwickeln, den Kunden einen guten Service zu bieten und mit neuen Produkten und Erfindungen zu begeistern.

 

ROLF Spectacles ist:

Einzigartig, leicht, hoher Tragekomfort, ausdrucksstark, nachhaltig, schraubenlos, wartungsfrei, authentisch,

lebendig, innovative Technik, qualitativ hochwertig, antistatisch, antiallergisch, hausintern produziert,…

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Es muss nicht immer Plastik sein, es geht auch mit Bambus

Alternative: nachwachsende Rohstoffe

Es muss nicht immer Plastik sein.

Alternative: nachwachsende Rohstoffe

Es muss nicht immer Plastik sein. Die Verwendungsmöglichkeiten von Bambus als Alternative zu Plastik und Metall sind noch lange nicht ausgeschöpft. Das deutsch-asiatische Unternehmen Zignum hat jetzt einen Notebook Kühler aus Bambus mit den Namen „Bambus One“ und „Bambus Two“ auf dem Markt gebracht. Bambus gehört zu den am schnellsten nachwachsenden Rohstoffen und somit spricht die Firma Zignum zu recht von „nachhaltigen Kühlern“. Der Preis der Notebook-Kühler beträgt zwischen 40 und 50 Euro.

Entsprechende Bezugsquellen auf Anfrage.

Quelle: http://www.chip.de/news/Zignum-Bamboo-One-Two-Bambus-Notebook-Kuehler_54012471.html

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Bionik Workshop mit Bambus: Kinder entdecken Erfindungen der Natur

Das Wissen um die einzigartigen Materialeigenschaften von Bambus ist nicht sehr verbreitet. Fragen rund um die Stabilität und Eigenschaften von Bambuspflanzen werden im Bionik Workshop für Kinder „Vom Biegen und […]

Das Wissen um die einzigartigen Materialeigenschaften von Bambus ist nicht sehr verbreitet. Fragen rund um die Stabilität und Eigenschaften von Bambuspflanzen werden im Bionik Workshop für Kinder „Vom Biegen und Brechen“ anschaulich dargestellt und erklärt. Fragen wie „Was macht Bambus so stabil und warum brechen manche Pflanzen und andere nicht, werden geklärt.

Der Botanische Garten und die Kinderuni der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf laden neugierige Kinder zwischen sieben und zwölf Jahren ein, Geheimnissen der Bionik auf die Spur zu kommen. In kleinen Gruppen werden sie zu Ingenieuren, Materialforschern und Erfindern rund um den Bambus.

Die Teilnahme ist kostenfrei.  Anmeldung unter: Bionik Workshop für Kinder

Heinrich-Heine-Universität, Universitätsstr.1, 40225 Düsseldorf, 0211/81-00

Termine / Ort: Botanischer Garten Düsseldorf.

26.09.2011

28.09. 2011

05.10. 2011

07.10.2011

10.10.2011

12.10.2011

17.10.2011

jeweils von 14.30 bis 16 Uhr

 

Quelle: http://nachrichten.rp-online.de/regional/bionik-workshop-kinder-entdecken-erfindungen-der-natur-1.2056159

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Thomas Finger hat das NaWaRo-Fahrrad gebaut – ein Mobil aus Pflanzen, das die …

Thomas Finger hat das NaWaRo-Fahrrad gebaut – ein Mobil aus Pflanzen, das die Umwelt schont und trotzdem funktioniert 23. August 2011 16.00 Uhr, BZ Stellen Sie sich vor, Sie könnten […]

Thomas Finger hat das NaWaRo-Fahrrad gebaut – ein Mobil aus Pflanzen, das die Umwelt schont und trotzdem funktioniert
23. August 2011 16.00 Uhr,
BZ

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Fahrrad direkt im Garten ernten. Geht nicht? Geht doch. Eine Projekt-Gruppe der Technischen Universität hat das Experiment gewagt und ein Fahrrad gebaut, das aus Bambus, Holz und Leinöl besteht – und tatsächlich fährt.
„Wir dürfen mit unseren Rohstoffen nicht mehr so verschwenderisch umgehen“, sagt Thomas Finger (33), Erfinder des sogenannten NaWaRo-Rads (von nachwachsende Rohstoffe ). „Deshalb haben wir an der Universität nach einer Lösung gesucht, die umweltfreundlicher ist.“Sein erstes Modell-Rad hat einen Rahmen aus Bambus, Felgen und Lenker-Griffe aus Holz sowie einen Zahnriemen aus Kautschuk und Fasern. Sogar der Klebstoff, der das Ganze zusammenhält, ist auf dem Kompost abbaubar, denn es handelt sich dabei um Leinöl.Auf ein bisschen Metall konnte zwar noch nicht verzichtet werden, aber daran wird in der TU-Projektgruppe schon getüftelt. In Zukunft sollen auch der Lenker und die Speichen aus nachwachsenden Rohstoffen sein. Am besten Rohstoffe, die auch bei uns wachsen, denn importierte Pflanzen sind für Thomas Finger nur Notlösungen. „Das Ziel ist es, zum Beispiel den Bambus für den Rahmen im eigenen Garten anzupflanzen“, sagt der Student. Das nämlich spart auch hohe Transportkosten.

Trotzdem ist ein exklusives Bio-Rad wie dieses momentan noch ziemlich teuer: Über 1500 Euro an Materialkosten müssten für den schicken Flitzer gezahlt werden, wenn er nicht – wie der Prototyp – aus Sachspenden zusammengesetzt wäre. Dafür ist das Mobil einzigartig auf Berlins Straßen.“Dieses Rad zieht alle Blicke auf sich, viele Leute staunen“, so Finger. Dabei ist das Bambus-Gefährt eigentlich völlig normal, kann wie jedes andere Rad auf der Straße gefahren werden.

Die TU-Projektwerkstatt sucht Studenten, die NaWaRo-Räder bauen wollen, und Sponsoren. Interessenten melden sich unter info@nawaro-fahrrad.de oder informieren sich auf www.nawaro-fahrrad.de.

Video: Youtube Bambusfahrrad

Quelle: http://www.bz-berlin.de/archiv/mit-rad-und-tat-ein-echter-held-article1254517.html

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Best Global Green Brands 2011 Ranking

Eine Übersicht der „Best Global Green Brands 2011“ finden Sie unter:  Best Global Green Brands 2011 Ranking

Eine Übersicht der „Best Global Green Brands 2011“ finden Sie unter:  Best Global Green Brands 2011 Ranking

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Bambus bei der Biennale Venedig 2011 – Die New Yorker Künstler-Brüder Mike und Doug Starn

Erst im vergangenen Sommer hatte 'The Big Bamboo' auf dem Dach des Metropolitan Museum of Art in New York für Furore gesorgt und wurde Anziehungspunkt für rund 600.000 Besucher. Wir wollen uns das Gebilde in Venedig mal genauer anschauen - in den passenden Schuhen versteht sich.

„Es ist eine Skulptur, aber keineswegs eine statische“, so die Künstler-Brüder Mike und Doug Starn über ihr Werk ‚The Big Bamboo‘, einem gigantischen Konstrukt aus über 7.000 Bambusstäben, das bis zum 15. Juni am Canal Grande – direkt neben dem Peggy Guggenheim Museum – verbleibt.

„Es ist etwas, was durch die Leute, die es betreten, zum Tragen kommt“, erläuterte Mike Starn die interaktive Grundidee des Kunstwerkes. Und Leute zum Besteigen dieses Bambus-Gerüstes gab es beim gestrigen Cocktailempfang zu Genüge. Vor Ort waren unter anderem gesichtet: Charlotte Casiraghi, Bruno Frisoni, Courtney Love, Margherita Missoni, Michael Stipe oder auch Franca Sozzani, Chefredakteurin der VOGUE Italien.

Ebenso wie Nicola Giorgi, General Manager von Hogan, der von den beiden Amerikanern ganz begeistert ist: „Wir schätzen ihren kreativen Schöpfergeist“. Als Co-Gastgeber – neben Stefano Tonchi (W-Magazine) sowie Alexia Niedzielski (Manifesto) – hatte er zur Entscheidung der Künstlerwahl beigetragen. Und diese ist vielversprechend. Erst im vergangenen Sommer hatte ‚The Big Bamboo‘ auf dem Dach des Metropolitan Museum of Art in New York für Furore gesorgt und wurde Anziehungspunkt für rund 600.000 Besucher. Wir wollen uns das Gebilde in Venedig mal genauer anschauen – in den passenden Schuhen versteht sich.

Big Bamboo – Biennale Venedig 2011

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Quelle: http://www.vogue.de/articles/mode/mode-news/biennale-venedig/2011/06/03/28382

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TU-Wissenschaftler entwickeln extrem tragfähige Bambuskonstruktion – Echo

Bambus gehrt zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt bis zu 1,20 Meter knnen sie pro Tag in die Hhe schieen

Bambus gehrt zu den am schnellsten wachsenden Pflanzen der Welt bis zu 1,20 Meter knnen sie pro Tag in die Hhe schieen. Vor allem fr Asiaten ist Bambus seit Jahrhunderten ein wichtiger Baustoff: In seiner Zugfähigkeit und Druckfähigkeit ist er dem Holz berlegen, auerdem ist er leicht und elastisch.
Diese Eigenschaften haben sich Wissenschaftler der Technischen Universitt Darmstadt zu Nutze genutzt: Zwei Forscher aus den Fachgebieten Statik und Werkstoffe im Bauwesen haben eine extrem tragfhige Bambuskonstruktion entwickelt, die ihre sechsmonatige Generalprobe auf der Expo 2010 in Shanghai gemeistert hat. Die an der TU entwickelte Konstruktion wurde dort beim Bau des Deutsch-Chinesischen Hauses erstmals eingesetzt und hat den Besuch von rund 70 Millionen Menschen reibungslos berstanden.
„Das Hauptproblem ist die Fgetechnik, also die Verbindung der einzelnen Bambuselemente miteinander“, sagt Jens Schneider, Professor am TU-Institut für Werkstoffe und Mechanik im Bauwesen. In Asien werden die Bambusrohre meist durch Seilkonstruktionen verbunden und bislang vor allem im Gerüstbau eingesetzt. „Diese Technik ist bei temporären Projekte geeignet, aber nicht für Tragwerkkonstruktionene, die länger halten sollen.
In Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Harald Garrecht, einem Experten für Werkstofftechnologie, haben sie in den TU-Werkstätten eine neue Technik entwickelt, um die notwendige Verbindung von Bambus und Beton zu verstärken. Dafr verwendeten sie Polyurethanharz und eine spezielle Betonrezeptur. Um den Bambus wasserundurchlässig zu machen und einen guten Haftgrund für den Beton zu erhalten, beschichteten sie die rauen Innenflächen des Bambus an den Enden mit einem Polyurethanharz und einer weiteren Schicht Polyurethanharz-getränkter Steinkörnung.

Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/studienortdarmstadt/technischeuniversitaet/20110505bambus./TU-Wissenschaftler-entwickeln-extrem-tragfaehige-Bambuskonstruktion;art477,1815803

Quelle: http://www.echo-online.de/region/darmstadt/studienortdarmstadt/technischeuniversitaet/20110505bambus./TU-Wissenschaftler-entwickeln-extrem-tragfaehige-Bambuskonstruktion;art477,1815803

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Chart-Check Asian Bamboo: Wachstum pur

Bei Asian Bamboo wächst nicht nur der Bambus schnell: Auch bei Ertrag, Nettogewinn und Gesamtkapitalrentabilität legt der Bambushersteller in den letzten Jahren deutlich zu. Die Aktie steht erneut davor ein […]

Bei Asian Bamboo wächst nicht nur der Bambus schnell: Auch bei Ertrag, Nettogewinn und Gesamtkapitalrentabilität legt der Bambushersteller in den letzten Jahren deutlich zu. Die Aktie steht erneut davor ein Kaufsignal zu generieren.

Asian Bamboo nimmt Rang 39 auf der Liste des Forbes-Magazins der am schnellsten wachsenden Unternehmen in China ein. Dies ist das zweite Jahr in Folge, dass der Bambushersteller auf der 200 Unternehmen umfassenden Liste erscheint.

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© 2011 Der Aktionär

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ASIAN BAMBOO AG Aktienkurs + Xetra-Orderbuch ASIAN BAMBOO AG AktienkursNews

Quelle: http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-01/19223117-chart-check-asian-bamboo-wachstum-pur-124.htm

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Pandas verschmähen wiederaufgeforstete Wälder

Der Schutz der Sie sind nicht nur unglücklich in der Wahl ihrer Hauptnahrungsquelle – Bambus, den sie allerdings nicht sehr effizient verdauen können ist wirklich keine einfache Sache

London – Sie sind nicht nur unglücklich in der Wahl ihrer Hauptnahrungsquelle – Bambus, den sie allerdings nicht sehr effizient verdauen können -, sondern auch wählerisch in Bezug auf den Lebensraum. Beides sind nüchtern betrachtet nicht gerade Faktoren für evolutionären Erfolg. Doch hat menschliches Eingreifen in den Lebensraum der Großen Pandas (Ailuropoda melanoleuca) deren auf lange Sicht mäßig günstige Überlebensaussichten drastisch verringert – so wurden sie zu Wappentieren des Artenschutzes. Und der muss zielgerichtet sein, um die Spezies zu erhalten.

Dass für den Panda Wald nicht gleich Wald ist, zeigt eine aktuelle chinesische Studie. Zoologen der Chinesischen Akademie der Wissenschaften beobachteten vier
Jahre lang, welchen Lebensraum die Bären bevorzugen, wie sie in ihrer am
Mittwoch in der britischen Fachzeitschrift „Biology Letters“ veröffentlichten Arbeit erklärten.

Das Ergebnis: Die mit maximal 3.000 freilebenden Exemplaren stark bedrohten Tiere fühlen sich in ursprünglichem, altem Wald wohler als in aufgeforsteten Gebieten – eine Feststellung, die wichtig für die chinesische Pandaschutzpolitik sein kann. Es habe sich wie erwartet gezeigt, dass die Pandas sich gerne in Bambuswäldern aufhielten, erklärten die Forscher. Überraschend sei aber gewesen, dass es sie eher in „reife“ Wälder ziehe als in jüngere. Möglicherweise sei der Bambus, der unter alten Bäume wachse, nahrhafter, mutmaßten die Wissenschafter um Fuwen Wei. Außerdem könnten sich trächtige Pandaweibchen zwischen alten Bäumen vielleicht besser zurückziehen. (APA/red)


Abstract
Biology Letters: „Old-growth forest is what giant pandas really need“

Quelle: http://derstandard.at/1293370538190/Auch-das-noch-Pandas-verschmaehen-wiederaufgeforstete-Waelder

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