Presseberichte über Bambus Archiv

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Rinspeed Bamboo – Strandflitzer als bunter Paradiesvogel

Genf (RPO). Rinspeed überrascht jedes Jahr zum Genfer Salon mit einer neuen Auto-Vision. Der Strand-Flitzer Bamboo soll an das Südfrankreich der 70er-Jahre erinnern. Künstler James Rizzi steuert nun seine Version des Bamboo bei

Quelle: http://www.rp-online.de/auto/news/Strandflitzer-als-bunter-Paradiesvogel_aid_948474.html

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Bambusregal gewinnt ersten Platz im Wettbewerb „Die gute Form“

Isabell Schalk landet mit Ihrem Gesellenstück hängendes Bambusregal auf dem ersten Platz im hessenweiten Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“. Die Jungschreinerin setzte mit Ihrem Regal aus […]

Isabell Schalk landet mit Ihrem Gesellenstück hängendes Bambusregal auf dem ersten Platz im hessenweiten Wettbewerb „Die gute Form im Handwerk – Handwerker gestalten“. Die Jungschreinerin setzte mit Ihrem Regal aus Bambus die wiegende Form von Grashalmen um und setzte auch in puncto Materialverwendung neue Akzente. Die Verwendung von Bambus im Möbelbau ist durch den schnell heranwachsenden Bambus deutlich preiswert als vergleichbare Edelhölzer. Die positiven Eigenschaften von Bambus Feuchtigkeit im Winter aufzunehmen und im Winter abzugeben, beeinflussen das Raumklima und überzeugen im mehr Produzenten Möbel und Gebrauchsgegenstände aus Bambusstangen zu produzieren.

Weitere Informationen:  Wettbewerb „Die gute Form – Handwerker gestalten“

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Bambus als ökologischer Baustoff-Ersatz für Holz

Vielfältige Produktanwendung, extreme Strapazierbarkeit, ökologische Nachhaltigkeit und viele andere gute Eigenschaften mehr vereint ein Jahrhundertealter Baustoff, der sich jetzt zunehmend auch in Europa durchsetzt. Bambus könnte eine Alternative zum Holz darstellen und sich als ökologischer Werkstoff des 21. Jahrhunderts durchsetzen.

Im Rahmen einer Informationsveranstaltung der Handwerkskammer in Braunschweig präsentierte der Verein Bamboo Technology Network Europe (BTN) die Vorzüge von Bambus als Werkstoff im Baugewerbe. Durch seine speziellen Eigenschaften könnte sich Bambus als echte Alternative zu Holz durchsetzen, da der von Gräsern abstammende Baustoff allen ökologischen und bautechnischen Ansprüchen voll entspricht. So wird Bambus im Zeitalter der Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit bereits als Werkstoff des 21. Jahrhunderts gehandelt.

Bambus lässt sich viel schneller ernten als unsere heimischen Bäume: Bestimmte Sorten wachsen innerhalb eines ganzen Tages um bis zu einem Meter und sind nach fünf Jahren bereits vollständig verholzt. Der Anbau ist folglich deutlich produktiver und produziert somit auch erheblich mehr Sauerstoff. Der größte Exporteur ist derzeit China.

Die Eigenschaften ermöglichen vielfältige Produktanwendungen und machen den Rohstoff daher besonders für das Bauhandwerk interessant. Aufgrund der hohen Widerstandsfähigkeit kann Bambus als Diele im Außenbereich ebenso wie als extrem strapazierbarer Parkettboden im Innenbereich genutzt werden. Im Vergleich hätten Tests sogar ergeben, dass Bambus gegenüber Hölzern wie Eiche oder Fichte hinsichtlich der Druck-, Schlag- oder Kratzeinwirkung deutlich besser abschneide, bestätigte Ulrich Riedel von BTN Europe die idealen Eigenschaften des exotischen Baustoffs. Durch die hohe Festigkeit und Elastizität, sowie hohe Haltbarkeit, Formstabilität und Witterungsbeständigkeit eignet sich Bambus zudem auch zur Herstellung von Zäunen und Möbeln. „Darüber hinaus hat er eine antibakterielle Wirkung und einen positiven Einfluss auf die CO2-Bilanz“, schwärmt Ridel, der mit seinem Verein Bambusmaterialien und -produkte erforscht und technologisch weiter entwickelt.

Quelle: Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade

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Katy Perry stellt Bambus Parfüm vor

New York/Los Angeles (dpa) – Pop-Star Katy Perry (26) hat ihr neues Parfüm namens Purr in Los Angeles vorgestellt. Der gläserne Flakon hat die Form einer Katze.

«Ich bin ein großer Katzenliebhaber, und ich liebe die Art dieser Tiere. Ich mag ihre Charaktereigenschaften – man muss sich ihre Zuneigung erst verdienen. Und das verkörpert für mich Purr», sagte sie laut dem US-Magazin «People».

Sie sei in die Entwicklung des neuen Dufts – einer Mischung aus Pfirsichnektar, grünem Bambus, Freesien, bulgarischen Rosen, Sandelholz und Moschus – sehr eingebunden gewesen. Die Amerikanerin ist seit kurzem mit dem britischen Comedian und Schauspieler Russell Brand (35) verheiratet. Ihr Mann stehe sehr auf das Parfüm, sagte die Sängerin.

19.11.10, Sueddeutsche.de

Quelle: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1070985

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Europäische Bambusgesellschaft zu Gast im Odenwald

Bad König/Kimbach. Am Sonntag, 18.07.2010 trafen sich Mitglieder der Europäischen Bambusgesellschaft, Sektion Deutschland (www.bambus-deutschland.de) bei der Familie Sommer in Bad König/Kimbach. Ihr Bambusgarten liegt idyllisch im Kimbachtal und beherbergt an die 100 verschiedene frei ausgepflanzte Bambusarten. Harmonisch fügen sich in den Bambusgarten auch noch andere Exoten ein. Unter anderem gesellen sich immergrüne Magnolien, Trompetenbäume, Ginkgos, immergrüne Eichen und Mammutbäume zu Tulpen, Blauglocken und Taschentuchbaum. Der Sammelleidenschaft der Hausherrin ist zu verdanken, dass sich zahlreiche Hostas, Strauch- und Staudenpäonien zu den vielen Blütenstauden unter den Bambushainen tummeln. Das feuchte Klima an der Kimbach bringt den Wachstum der gigantischen Gunnera mit ihren fast 2 m großen Blättern und den bis zu 1 m hohen Blütenständen so richtig in Schwung.

Aus Nah und Fern folgten die Mitglieder der Einladung und scheuten auch die weite Anreise vom Bodensee und Hannover nicht. Nach der Begrüßung mit einem Gläschen Sekt am Morgen folgte eine Besichtigung mit fachlicher Führung der Wetterstation des DWD in Michelstadt-Vielbrunn. Nach einem gemeinsamen Mittagessen begann nun endlich die Exkursion durch den fast 4.500 m² großen Bambusdschungel. Bei Kaffee und Kuchen wurden fachliche Erfahrungen ausgetauscht und über den langen und strengen Winter diskutiert. Viele der 29 Gäste verschwanden immer wieder auf dem weitläufigen Gelände um jedes Mal etwas Neues zu entdecken oder zu fotografieren. Besonders fasziniert waren die Besucher, über das Rauschen des Sommerwindes in den 8 m hohen Bambushalmen. Mit leichtem Wehmut traten die letzten Gäste dann um 21.00 Uhr ihre weite Heimreise an. Der Bambusgarten ist am „Weltbambustag“ am 18. September 2010 zum ersten Mal für Jedermann geöffnet. Familie Sommer und die EBS Deutschland lädt schon jetzt ganz herzlich alle Interessierten aus Nah und Fern und ganz besonders alle Kimbacher und Bad Königer zu einem Rundgang durch den Bambusgarten ein. Für Informationen rund um den Bambus steht Herr Sommer unter 06066 / 969893 jederzeit zur Verfügung. Nach telefonischer Voranmeldung kann der Bambusgarten auch schon vor dem Weltbambustag besichtigt werden. Vereine, Gruppen, Schulen und Kindergärten sind nach Absprache auch immer herzlich willkommen.

Quelle: http://www.odenwaelder-lokalblick.de/08/2010/orte-odenwald/bad-konig/europaische-bambusgesellschaft-zu-gast-im-odenwald.html

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Bambus als Werkstoff im Fahrradbau

Fahrradrahmen aus Carbon und Aluminium waren gestern. Eine wachsende Zahl von Bike-Designern experimentiert mit nachwachsenden Rohstoffen. Vor allem Bambus erweist sich als geeigneter Werkstoff – doch auch Hanf kommt zum Einsatz.

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weiterführende Links: Berlin Bamboo Bikes

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Tee aus Bio-Bambus

In Asien wird Bambus seit Jahrhunderten auch als „grünes Gold“ bezeichnet und neben der Verwendung als Baurohstoff wird Bambus auch als Nahrungsmittel und zur Herstellung von Getränken verwendet.

Bambussprossen werden schon seit langem auch in Deutschland bei der Herstellung von Chinesischem Essen (China Restaurant) verwendet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielt Bambus eine große Rolle. Die Verwendung als Lebensmittel und Heilmittel von Bambusblättern ist bis ins Altertum dokumentiert.

Bambus enthält vor allem Kohlenhydrate, Ballaststoffe Proteine sowie Fette und ist gleichzeitig Lieferant für Mineralstoffe und Vitamine.

Geschmacklich errinnert Bambus-Tee an einen hochwertigen, grünen Tee und kann ebenso wie dieser mehrmals aufgegossen werden. Für den Bambusblätter-Tee werden nur ganz junge Blätter verwendet die nur 3-4 Wochen im Jahr von Hand geerntet werden können. Im Gegensatz zu Grünem Tee ist Bambus Tee frei von Teein und Koffein.

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Pressebericht: Bambus-Fahrrad

Leichte Fahrräder sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie viel Kraft sparen. Doch wer ein solches Leichtgewicht kaufen will, steht oft vor einem persönlichen Dilemma. So gehören Aluminiumräder zwar zu den Federgewichten unter den Drahteseln, ihre Herstellung ist aber sehr energieintensiv, sodass sie für umweltbewusste Fahrradfahrer eigentlich keine Alternative darstellen. Räder mit einem Karbonrahmen sind ebenfalls sehr leicht, aber für Normalverdiener meist zu teuer.

An der Technischen Universität Berlin haben Studenten des Projekts „Grüne Uni“ ein Rad gebaut, dessen Rahmen aus Bambusrohren besteht. Insgesamt fünf Meter Bambusrohr werden dafür gebraucht, die Materialkosten liegen bei gerade einmal 25 Euro. Nur einige Teile wie Tretlager, Pedale, Vorderradgabel, Laufräder sowie der Sattel stammen von alten Rädern. Die Grasrohre sind durch ihre Hohlräume leichter als Holz, gleichzeitig aber hoch belastbar. Bambusräder wurden schon Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, die beiden Erfinder haben diese Idee aus gutem Grund wieder aufgegriffen.

Wegen seiner Fasern muss Bambus zunächst gut austrocknen und wird dann mit einer Metallsäge zugeschnitten, damit es nicht splittert. Durch Hanffasern, die mit Epoxidharz getränkt sind, werden die Einzelteile des Rahmens miteinander verbunden.

Das Harz soll künftig aus Pflanzenöl hergestellt werden und auch Fahrradgabeln und Laufräder sollen in Zukunft aus Bambus bestehen. Der wächst auch in wärmeren Gebieten Europas, sogar in Süddeutschland. So werden lange Transportwege vermieden. Statt einer Kette soll später ein Zahnriemen aus Naturkautschuk das Fahrrad antreiben. Eine Serienproduktion von teuren Design-Bambusrädern, wie es sie bereits in den USA und Dänemark gibt, planen die Studenten nicht. Ihr Ziel ist, Werkstätten in ganz Deutschland einzurichten, in denen sich jeder sein Bambusrad nach eigenen Wünschen selbst zusammen bauen kann.

Im Berliner Stadtverkehr wurden verschiedene Prototypen des Bambusrades bereits erfolgreich getestet – ohne Rahmenbruch. Bevor aber auch andere damit über die Straßen rollen, sollen weitere Tests nach TÜV-Standard die Stabilität bestätigen.

Weitere Informationen erhalten Sie von den Erfindern.

Ansprechpartner

Thomas Finger
Tel.: 0179 2408041
E-Mail: ride@berlin-bamboo-bikes.org

Quelle: http://www.mdr.de/einfach-genial/aktuell/7260723.html

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Bambus Papier

Distinction Bamboo schon die natürlichen Ressourcen

Zu Beginn des neuen Jahres 2010 präsentiert Lana Papiers Spéciaux mit Distinction Bamboo das erste graphische Papier auf Basis von Bambusfasern. Das neue umweltfreundliche Produkt wird auf der Paperworld in Frankfurt in Kooperation mit Hahnemühle Fine Arts vorgestellt.

Bambus ist eine widerstandsfähige mehrjährige Pflanze, die auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht und 30 Prozent mehr CO² verbrauchen kann als ein Laubbaum. Ihre Kultivierung erfordert weder Düngemittel noch Pestizide, so dass das ökologische Gleichgewicht gewahrt bleibt. Mit seiner unverwechselbar zarten Oberfläche reiht sich Distinction Bamboo nahtlos in die Produktpalette von Distinction ein, die sich durch höchste Qualität und ökologisches Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.

Lana Papiers Spéciaux stellt graphische Papiere, Sicherheitspapiere und Künstlerpapiere her. Das Unternehmen mit 90 Beschäftigten hat seinen Sitz in Straßburg und unterhält eine Niederlassung in Paris. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das Jahr 1590

Quelle: 16.02.2010, www.lanapapier.fr.

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Gipfel in Kopenhagen

Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will

Gipfel in Kopenhagen

Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will

Von Brian Byrnes 12. Dezember 2009, 10:15 Uhr

Bambus bindet Kohlendioxyd und ist so ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Außerdem ist er ein schnell wachsender, vielseitiger Rohstoff. Ein Besuch im argentinischen Tigre, wo sich die Regierung um ein nachhaltiges Bambus-Geschäft bemüht, das inzwischen sogar Leute wie Al Gore anlockt.

Ich fahre in einem kleinen Boot am Ufer des trüben Flusses Parana entlang. Und bin glücklich, glücklich darüber, dass es endlich aufgehört hat zu regnen, dass die Sonne wieder über Argentinien scheint, und dass meine Arbeit mich ab und zu an Orte wie diesen führt, wo ich mit der Umweltministerin von Tigre, Leticia Villalba, dem Wissenschaftler Rodolfo Cassol und dem 21-jährigen Alonzo Gazz, der in Tigre seinen Lebensunterhalt als Bambusarbeiter bestreitet auf einige Inseln im Parana Flussdelta fahren kann. Sie wollen mir Bambuspflanzen zeigen, die dort beheimatet sind, und demonstrieren, wie man sie richtig abschneidet, was viele Menschen, die dort leben, nie gelernt haben.

Cassol erzählt mir, dass die Arbeiter dort jahrzehntelang mit primitiven Handbeilen Bambuspflanzen abschlagen haben – ein Verfahren bei dem die Pflanzen oft splittern, was wiederum den Regenerationsprozess behindert und sie eingehen lässt.

Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden und reichlich vorkommenden Pflanzen auf unserem Planeten, die auch bei der Bindung von CO2-Emmissionen eine wichtige Rolle spielt. Argentinische Umweltbeauftragte arbeiten daran, die Kultivierung von Bambus zu verbessern, um sowohl das kommerzielle als auch das ökologische Potenzial der Pflanze maximal auszuschöpfen.

„Der Bambus zieht sich zurück, weil wir bisher nicht wussten, wie man ihn richtig abschlägt. Dadurch wächst er nun langsamer und trocknet aus“, sagt Gazz. Als er nur wenige Minuten später eine Kettensäge herausholt, bin ich zugegebenermaßen ein wenig überrascht. Ich dachte immer, Kettensägen seien lärmende Geräte, die alles zerstören, Benzin verbrauchen und unzählige Bäume fällen.

Doch wie sich herausstellt, hilft der saubere gerade Schnitt einer Kettensäge dem Bambus, seinen Durchmesser zu erweitern und höher zu wachsen, was wiederum die Kapazitäten zur Aufnahme von schädlichen Karbongasen erweitert.

Ein vor kurzem gestartetes Regierungsprogramm in Argentinien bringt diese Techniken Arbeitern wie Gazz nahe, in der Hoffnung, dass die Bambuspflanzen des Landes ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Hier in Tigre gibt es kostenlose Workshops und Zuschüsse für Arbeiter, die moderne Geräte wie Kettensägen kaufen möchten.

Die Provinz Buenos Aires hat erst kürzlich einen Kooperationsvertrag mit dem nationalen Bambus-Forschungszentrum China unterzeichnet. Al Gore war vor einem Monat in Tigre und sprach dort mit Bürgermeister Sergio Massa über verschiedene Bambus-Projekte.

„Wir möchten die Menschen hier dazu bringen, dass sie in einer nachhaltigen Art und Weise mit dem Bambus arbeiten. Dadurch werden Produktion und Gewinn erhöht und auch mehr CO2 eingefangen. So können wir sowohl den Bewohnern als auch dem Planeten helfen“, sagt Villalba.

Während wir durch die Buchten der Inseln fahren, erklärt mir Villalba, dass Bambus in Tigre eine Lebensart ist – ein Teil des Kulturerbes. Man baut damit Häuser, Ruder, Angelruten und Zäune. Als wir später über den Markt in Tigre laufen, sehe ich Dutzende Bambusmöbel, Stehlampen, Schaukelstühle, Körbe und Schalen – alle aus Bambus.

Umweltexperten sagen, dass das Übermitteln von nachhaltigen forstwirtschaftlichen Maßnahmen in Gegenden wie Tigre der Schlüssel dazu ist, den Klimawandel zu verlangsamen. Erst im Oktober wurde dieses Thema auf dem XIII Weltkongress für Forstwirtschaft in Buenos Aires diskutiert. Mehr als siebentausend Menschen nahmen daran teil und versuchten, umsetzbare Lösungen für das Abforsten zu finden.

Ich war auch dort und interviewte verschiedene Menschen aus der Welt der Forstwirtschaft, die nach Ideen suchten. Auf dem Kongress erfuhr ich auch erstmals etwas über die Initiativen in Argentinien. Ein Hauptthema, über das bei der Zusammenkunft gesprochen wurde, war die Auswirkung der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise auf das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. Als ich mit dem Direktor der internationalen Forstabteilung des WWF Taylor Rodney sprach, erzählte er mir einige verblüffende Dinge.

„Unternehmen überdenken derzeit ganz grundsätzlich ihre Geschäftsstrategien. Das Thema Nachhaltigkeit gehört mittlerweile zum unternehmerischen Denken – und das ist für uns eine große Chance“, sagt Taylor.

Die berühmte Umweltschützerin Dr. Jane Goodall reiste zum ersten Mal nach Argentinien und nahm am Forstkongress teil. Als ich mich für ein Exklusivinterview mit ihr zusammensetzte, war sie zuversichtlich, was die Zukunft betrifft – sie arbeitet hart daran, Kindern auf der Welt etwas über ihr „Roots and Shoots“- Programm beizubringen – aber sie hatte nicht viel Gutes darüber zu sagen, wie Führungspersönlichkeiten mit dem Klimawandel umgehen.

„Ich finde, dass sie miserable Arbeit leisten, um ehrlich zu sein. Die Wälder verschwinden weiter – durch Armut und Menschen, die dringend Nahrungsmittel anbauen müssen, aber auch durch die Ausbeutung von Land und das Abholzen der letzten Bäume, wodurch Wüsten entstehen“, erzählt sie mir.

Am Fluss Tigre sind sich die meisten einig, dass die Situation besser werden muss, wenn der Bambus hier weiter erfolgreich genutzt werden soll. Die Kultivierung dieser Leben spendenden Pflanze nachhaltig zu verändern, ist eine logistische und kulturelle Herausforderung, doch soweit ich es beurteilen kann, scheinen die Menschen dort der Aufgabe gewachsen zu sein (Welt Online, 12.12.09).

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