Fragen und Antworten rund um den Bambus
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Tee aus Bio-Bambus

In Asien wird Bambus seit Jahrhunderten auch als „grünes Gold“ bezeichnet und neben der Verwendung als Baurohstoff wird Bambus auch als Nahrungsmittel und zur Herstellung von Getränken verwendet.

Bambussprossen werden schon seit langem auch in Deutschland bei der Herstellung von Chinesischem Essen (China Restaurant) verwendet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin spielt Bambus eine große Rolle. Die Verwendung als Lebensmittel und Heilmittel von Bambusblättern ist bis ins Altertum dokumentiert.

Bambus enthält vor allem Kohlenhydrate, Ballaststoffe Proteine sowie Fette und ist gleichzeitig Lieferant für Mineralstoffe und Vitamine.

Geschmacklich errinnert Bambus-Tee an einen hochwertigen, grünen Tee und kann ebenso wie dieser mehrmals aufgegossen werden. Für den Bambusblätter-Tee werden nur ganz junge Blätter verwendet die nur 3-4 Wochen im Jahr von Hand geerntet werden können. Im Gegensatz zu Grünem Tee ist Bambus Tee frei von Teein und Koffein.

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Pressebericht: Bambus-Fahrrad

Leichte Fahrräder sind vor allem deshalb so beliebt, weil sie viel Kraft sparen. Doch wer ein solches Leichtgewicht kaufen will, steht oft vor einem persönlichen Dilemma. So gehören Aluminiumräder zwar zu den Federgewichten unter den Drahteseln, ihre Herstellung ist aber sehr energieintensiv, sodass sie für umweltbewusste Fahrradfahrer eigentlich keine Alternative darstellen. Räder mit einem Karbonrahmen sind ebenfalls sehr leicht, aber für Normalverdiener meist zu teuer.

An der Technischen Universität Berlin haben Studenten des Projekts „Grüne Uni“ ein Rad gebaut, dessen Rahmen aus Bambusrohren besteht. Insgesamt fünf Meter Bambusrohr werden dafür gebraucht, die Materialkosten liegen bei gerade einmal 25 Euro. Nur einige Teile wie Tretlager, Pedale, Vorderradgabel, Laufräder sowie der Sattel stammen von alten Rädern. Die Grasrohre sind durch ihre Hohlräume leichter als Holz, gleichzeitig aber hoch belastbar. Bambusräder wurden schon Ende des 19. Jahrhunderts gebaut, die beiden Erfinder haben diese Idee aus gutem Grund wieder aufgegriffen.

Wegen seiner Fasern muss Bambus zunächst gut austrocknen und wird dann mit einer Metallsäge zugeschnitten, damit es nicht splittert. Durch Hanffasern, die mit Epoxidharz getränkt sind, werden die Einzelteile des Rahmens miteinander verbunden.

Das Harz soll künftig aus Pflanzenöl hergestellt werden und auch Fahrradgabeln und Laufräder sollen in Zukunft aus Bambus bestehen. Der wächst auch in wärmeren Gebieten Europas, sogar in Süddeutschland. So werden lange Transportwege vermieden. Statt einer Kette soll später ein Zahnriemen aus Naturkautschuk das Fahrrad antreiben. Eine Serienproduktion von teuren Design-Bambusrädern, wie es sie bereits in den USA und Dänemark gibt, planen die Studenten nicht. Ihr Ziel ist, Werkstätten in ganz Deutschland einzurichten, in denen sich jeder sein Bambusrad nach eigenen Wünschen selbst zusammen bauen kann.

Im Berliner Stadtverkehr wurden verschiedene Prototypen des Bambusrades bereits erfolgreich getestet – ohne Rahmenbruch. Bevor aber auch andere damit über die Straßen rollen, sollen weitere Tests nach TÜV-Standard die Stabilität bestätigen.

Weitere Informationen erhalten Sie von den Erfindern.

Ansprechpartner

Thomas Finger
Tel.: 0179 2408041
E-Mail: ride@berlin-bamboo-bikes.org

Quelle: http://www.mdr.de/einfach-genial/aktuell/7260723.html

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Bambus Papier

Distinction Bamboo schon die natürlichen Ressourcen

Zu Beginn des neuen Jahres 2010 präsentiert Lana Papiers Spéciaux mit Distinction Bamboo das erste graphische Papier auf Basis von Bambusfasern. Das neue umweltfreundliche Produkt wird auf der Paperworld in Frankfurt in Kooperation mit Hahnemühle Fine Arts vorgestellt.

Bambus ist eine widerstandsfähige mehrjährige Pflanze, die auch auf nährstoffarmen Böden gedeiht und 30 Prozent mehr CO² verbrauchen kann als ein Laubbaum. Ihre Kultivierung erfordert weder Düngemittel noch Pestizide, so dass das ökologische Gleichgewicht gewahrt bleibt. Mit seiner unverwechselbar zarten Oberfläche reiht sich Distinction Bamboo nahtlos in die Produktpalette von Distinction ein, die sich durch höchste Qualität und ökologisches Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.

Lana Papiers Spéciaux stellt graphische Papiere, Sicherheitspapiere und Künstlerpapiere her. Das Unternehmen mit 90 Beschäftigten hat seinen Sitz in Straßburg und unterhält eine Niederlassung in Paris. Seine Wurzeln reichen zurück bis in das Jahr 1590

Quelle: 16.02.2010, www.lanapapier.fr.

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Vorkommen und Verbreitung von Bambus

Bambusvorkommen

Bambus wächst in einem breiten Gürtel rund um den Aquator vom 40. Breitengrad südlich bis zum 40. Breitengrad nördlich und bis zu einer Höhe von über  3000 Meter über Meeresspielgel. In den Anden in Höhen von über 4600 Meter und somit über der Schnellfallgrenze wachsen frostbeständige Arten wie Chusquea aristata.

Die grösste Artenvorkommen erstreckt sich jedoch auf tropische und sutropische Gebiete. Mit dem schnellen Wachstum neuer Bambushalme und der rasanten Ausbildung neuer unterirdischer Wurzeln (Rhizome) , insbesondere in den Tropen und Subtropen, wird eineine enorme Menge an Biomasse produziert.

Bambus besitzt die grösste Biomasse der Welt. Dies ist ein weiterer ausserordentlich positiver Aspekt in der ökologischen Bilanz von Bambus

Weltweit gibt es etwa 1300 Bambusarten und 115 Gattunen an den unterschiedlichsten Standorten.

Verteilung der Bambusarten nach Herkunftsgebiet:

  • China über 500 Bambusarten
  • Japan ca. 100 meist kleinwüchsige Arten
  • Südamerika ca. 130 Bambusarten
  • Afrika 17 Bambusarten
  • Australien 3 Bambusarten
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Gipfel in Kopenhagen

Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will

Gipfel in Kopenhagen

Wie Argentinien mit Bambus dem Klima helfen will

Von Brian Byrnes 12. Dezember 2009, 10:15 Uhr

Bambus bindet Kohlendioxyd und ist so ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Außerdem ist er ein schnell wachsender, vielseitiger Rohstoff. Ein Besuch im argentinischen Tigre, wo sich die Regierung um ein nachhaltiges Bambus-Geschäft bemüht, das inzwischen sogar Leute wie Al Gore anlockt.

Ich fahre in einem kleinen Boot am Ufer des trüben Flusses Parana entlang. Und bin glücklich, glücklich darüber, dass es endlich aufgehört hat zu regnen, dass die Sonne wieder über Argentinien scheint, und dass meine Arbeit mich ab und zu an Orte wie diesen führt, wo ich mit der Umweltministerin von Tigre, Leticia Villalba, dem Wissenschaftler Rodolfo Cassol und dem 21-jährigen Alonzo Gazz, der in Tigre seinen Lebensunterhalt als Bambusarbeiter bestreitet auf einige Inseln im Parana Flussdelta fahren kann. Sie wollen mir Bambuspflanzen zeigen, die dort beheimatet sind, und demonstrieren, wie man sie richtig abschneidet, was viele Menschen, die dort leben, nie gelernt haben.

Cassol erzählt mir, dass die Arbeiter dort jahrzehntelang mit primitiven Handbeilen Bambuspflanzen abschlagen haben – ein Verfahren bei dem die Pflanzen oft splittern, was wiederum den Regenerationsprozess behindert und sie eingehen lässt.

Bambus ist eine der am schnellsten wachsenden und reichlich vorkommenden Pflanzen auf unserem Planeten, die auch bei der Bindung von CO2-Emmissionen eine wichtige Rolle spielt. Argentinische Umweltbeauftragte arbeiten daran, die Kultivierung von Bambus zu verbessern, um sowohl das kommerzielle als auch das ökologische Potenzial der Pflanze maximal auszuschöpfen.

„Der Bambus zieht sich zurück, weil wir bisher nicht wussten, wie man ihn richtig abschlägt. Dadurch wächst er nun langsamer und trocknet aus“, sagt Gazz. Als er nur wenige Minuten später eine Kettensäge herausholt, bin ich zugegebenermaßen ein wenig überrascht. Ich dachte immer, Kettensägen seien lärmende Geräte, die alles zerstören, Benzin verbrauchen und unzählige Bäume fällen.

Doch wie sich herausstellt, hilft der saubere gerade Schnitt einer Kettensäge dem Bambus, seinen Durchmesser zu erweitern und höher zu wachsen, was wiederum die Kapazitäten zur Aufnahme von schädlichen Karbongasen erweitert.

Ein vor kurzem gestartetes Regierungsprogramm in Argentinien bringt diese Techniken Arbeitern wie Gazz nahe, in der Hoffnung, dass die Bambuspflanzen des Landes ihr volles Potenzial ausschöpfen können. Hier in Tigre gibt es kostenlose Workshops und Zuschüsse für Arbeiter, die moderne Geräte wie Kettensägen kaufen möchten.

Die Provinz Buenos Aires hat erst kürzlich einen Kooperationsvertrag mit dem nationalen Bambus-Forschungszentrum China unterzeichnet. Al Gore war vor einem Monat in Tigre und sprach dort mit Bürgermeister Sergio Massa über verschiedene Bambus-Projekte.

„Wir möchten die Menschen hier dazu bringen, dass sie in einer nachhaltigen Art und Weise mit dem Bambus arbeiten. Dadurch werden Produktion und Gewinn erhöht und auch mehr CO2 eingefangen. So können wir sowohl den Bewohnern als auch dem Planeten helfen“, sagt Villalba.

Während wir durch die Buchten der Inseln fahren, erklärt mir Villalba, dass Bambus in Tigre eine Lebensart ist – ein Teil des Kulturerbes. Man baut damit Häuser, Ruder, Angelruten und Zäune. Als wir später über den Markt in Tigre laufen, sehe ich Dutzende Bambusmöbel, Stehlampen, Schaukelstühle, Körbe und Schalen – alle aus Bambus.

Umweltexperten sagen, dass das Übermitteln von nachhaltigen forstwirtschaftlichen Maßnahmen in Gegenden wie Tigre der Schlüssel dazu ist, den Klimawandel zu verlangsamen. Erst im Oktober wurde dieses Thema auf dem XIII Weltkongress für Forstwirtschaft in Buenos Aires diskutiert. Mehr als siebentausend Menschen nahmen daran teil und versuchten, umsetzbare Lösungen für das Abforsten zu finden.

Ich war auch dort und interviewte verschiedene Menschen aus der Welt der Forstwirtschaft, die nach Ideen suchten. Auf dem Kongress erfuhr ich auch erstmals etwas über die Initiativen in Argentinien. Ein Hauptthema, über das bei der Zusammenkunft gesprochen wurde, war die Auswirkung der derzeitigen globalen Wirtschaftskrise auf das Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Umwelt. Als ich mit dem Direktor der internationalen Forstabteilung des WWF Taylor Rodney sprach, erzählte er mir einige verblüffende Dinge.

„Unternehmen überdenken derzeit ganz grundsätzlich ihre Geschäftsstrategien. Das Thema Nachhaltigkeit gehört mittlerweile zum unternehmerischen Denken – und das ist für uns eine große Chance“, sagt Taylor.

Die berühmte Umweltschützerin Dr. Jane Goodall reiste zum ersten Mal nach Argentinien und nahm am Forstkongress teil. Als ich mich für ein Exklusivinterview mit ihr zusammensetzte, war sie zuversichtlich, was die Zukunft betrifft – sie arbeitet hart daran, Kindern auf der Welt etwas über ihr „Roots and Shoots“- Programm beizubringen – aber sie hatte nicht viel Gutes darüber zu sagen, wie Führungspersönlichkeiten mit dem Klimawandel umgehen.

„Ich finde, dass sie miserable Arbeit leisten, um ehrlich zu sein. Die Wälder verschwinden weiter – durch Armut und Menschen, die dringend Nahrungsmittel anbauen müssen, aber auch durch die Ausbeutung von Land und das Abholzen der letzten Bäume, wodurch Wüsten entstehen“, erzählt sie mir.

Am Fluss Tigre sind sich die meisten einig, dass die Situation besser werden muss, wenn der Bambus hier weiter erfolgreich genutzt werden soll. Die Kultivierung dieser Leben spendenden Pflanze nachhaltig zu verändern, ist eine logistische und kulturelle Herausforderung, doch soweit ich es beurteilen kann, scheinen die Menschen dort der Aufgabe gewachsen zu sein (Welt Online, 12.12.09).

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Pressebericht: Bauen mit Bambus

Außen hart, innen hohl und dabei höchst flexibel
Bambus verbindet extreme Härte sowie große Druck- und Zugfestigkeit mit hoher Elastizität und geringem Gewicht.

Bambus als Baustoff ist in Deutschland kaum bekannt. In Thailand, Kolumbien oder Indonesien wurden dagegen über Jahrhunderte hinweg Häuser, Paläste, ja ganze Städte aus Bambus errichtet. Bambuspflanzen – botanisch gesehen eigentlich riesige Grashalme – wachsen vor allem in den tropischen Gefilden um den Äquator. Längst haben sich jedoch auch in diesen Gegenden moderne Standardmaterialien wie Stahl und Beton durchgesetzt. Dadurch wurde der Bambus in seinen Herkunftsländern nach und nach zu einem „Baustoff der Armen“ degradiert.

Dabei ist Bambus geradezu ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit: Durch sein extrem schnelles Wachstum bindet er riesige Mengen an Kohlendioxyd und produziert mehr Sauerstoff als die meisten anderen Pflanzen. Das weitverzweigte Wurzelwerk des Bambus verhindert zudem das Fortschreiten der Bodenerosion, ein großes Problem vieler Tropenländer. Dazu kommen verblüffende Materialeigenschaften: Bambus verbindet extreme Härte sowie große Druck- und Zugfestigkeit mit hoher Elastizität und geringem Gewicht. Diese Eigenschaften resultieren direkt aus dem Wuchs der Pflanze: Die härtesten Schichten der Bambusstäbe liegen ganz außen, also da, wo sie für die Stabilität des Rohres am wichtigsten sind. Normales Stammholz dagegen ist innen hart und außen weich. Durch seine charakteristischen Knoten wird der Bambus in einzelne Abschnitte unterteilt – die Rohre erhalten dadurch eine zusätzliche Aussteifung. Der hohe Silikatgehalt der äußeren Schichten des Bambus sorgt dafür, daß die Rohre nur schwer entflammbar sind.

Diese Vorzüge machen den tropischen Baustoff auch für deutsche Architekten und Ingenieure interessant. Als eines der ersten größeren Bauprojekte aus Bambus wurde auf der Expo 2000 in Hannover ein Pavillon mit einem Durchmesser von 40 Metern errichtet. Dabei zeigte sich, daß das Bauen mit dem exotischen Material in Deutschland nicht ohne Tücken ist: Weil die Stabilität der traditionellen, in den Herkunftsländern üblichen Steck-, Schraub- oder Bindeverbindungen durch die Rechenmodelle hiesiger Statiker nicht nachgewiesen werden können, waren für die baurechtliche Genehmigung des Expo-Pavillons Belastungstests an einem Prototyp erforderlich.

Dem Ziel, die Eigenschaften des Bambus besser nutzen zu können, hat sich auch ein Forschungsteam an der technischen Hochschule Aachen verschrieben. Seit dem Jahr 2000 wird dort am Lehrstuhl für Tragkonstruktionen mit Bambus geforscht und experimentiert. Vor allem das Problem, wie man die einzelnen Stäbe verbinden kann, beschäftigte dabei Wissenschaftler und Studenten. Evelin Rottke und Christoph Tönges entwickelten schließlich innerhalb von drei Jahren den sogenannten „konischen Stabanschluß“, eine gleichermaßen technisch wie ästhetisch überzeugende Lösung. Die Stabilität dieser Verbindungstechnik hat Tönges durch umfangreiche Berechnungen und Tests nachgewiesen. Bambusrohre können damit erstmals auf sichere und – vor allem – statisch kalkulierbare Weise miteinander und mit anderen Konstruktionsteilen verbunden werden. Aus dem Low-Tech-Material wird so ein innovativer und vielseitiger Baustoff, ideal geeignet für den natürlichen Leichtbau.

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Quelle: Text: F.A.Z., 07.03.2006, Nr. 56 / Seite T6

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Dell spielt seine „Green-IT“-Karte aus

Dell spielt seine „Green-IT“-Karte aus
Man kann den Bambus-PC am Stand von Dell für einen Gag halten – doch wenn Albert Esser, promovierter Elektrotechniker und bei Dell verantwortlich für „grüne“ Datencenter, sagt, beim Thema „Green IT“ müsse man die gesamte Wertschöpfungskette darstellen, wird ihm so schnell niemand widersprechen.
Es reiche nicht, Server mit stromsparenden Multi-Core-Prozessoren, allerlei Features und optimierten Klimakühlern auszustatten, um bereits von einem „grünen Rechenzentrum“ (RZ) sprechen zu können. Sondern man müsse ein Bit über sein gesamtes Prozessieren betrachten. Erst wenn man vom ersten bis zum letzten Task sagen könne, welche Energie man für dieses Bit wann und wo verbrauche, könne man sinnvolle Einsparungsmöglichkeiten realisieren. „Wir haben in der Krise die Chance, die IT auf sinnvoll bestimmtes Tun umzustellen“, sagte Esser gegenüber ChannelPartner auf der Cebit.

Zum Beweis für die Kompetenz seines Arbeitgebers Dell verwies er auf das „Co2-neutrale“ Rechenzentrum, das Dell zusammen mit der Rittal GmbH, einem Spezialisten für Gehäuse- und Schaltschranktechnik mit Hauptsitz in Herborn, auf der Cebit aufgebaut hat. Das Rechenzentrum kann umfassend gewartet werden, sogar automatisch, sobald seine Parameter eingerichtet sind.

Quelle: Channelpartner.de, 10.03.09.

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Bambus Notebook

Asus hat das Notebook U6V mit Bambusstreifen beklebt – eine sinnvolle Investition oder nur ein optischer Gag?

Swarovski-Kristalle, Diamanten, Hello-Kitty-Motive, Leder, Holz: die Notebook-Branche versucht immer wieder, sich mit bestimmten Modellen von der Konkurrenz abzusetzen. Der taiwanesische Hersteller Asus setzt beim U6V-B1 nun auf Bambus – und versucht gleichzeitig, vom Öko-Boom zu profitieren. Zugegeben, Bambus ist ein nachwachsendes Material. Der Pflanze wird nachgesagt, binnen 24 Stunden um 60 Zentimeter in die Höhe zu schießen. Das U6V-B1 ist natürlich nicht komplett aus dem Naturmaterial hergestellt, fast das komplette Gehäuse besteht aus Metall. Nur sein Deckel ist mit einem dünnen Bambusfurnier beklebt, und auch die Fläche unter der Tastatur bedeckt eine Bambusschicht. Stabil soll der Überzug übrigens auch sein. Als Beleg dafür gibt Asus an, das U6V-B1 habe als erstes Notebook überhaupt eine Besteigung des Mount Everest überlebt.

Sogar das Touchpad hat Asus in Bambus gekleidet. Es ist deshalb nicht weniger empfindlich als bei der Konkurrenz. Allerdings braucht man für die Maustasten ungewöhnlich viel Kraft – da ist die Bambus-Beschichtung eher ein Nachteil. Die natürliche Oberfläche fühlt sich ansonsten angenehm an, zudem kann man sich durch die stets anders ausfallende Maserung darüber freuen, ein einzigartiges Gerät zu besitzen.

Focus Online, Matthias Matting, 10.02.09

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