Gartentipps Archiv

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Bambus im Winter 2012 – Frostschäden

Bambus ist eine immergrüne Pflanze; d.h. auch im Winter verliert der Bambus seine Blätter nicht. Nach dem milden Temperaturen bis Ende Januar 2012 folgte im Februar ein extremer Kälteeinbruch. Der […]

Bambus ist eine immergrüne Pflanze; d.h. auch im Winter verliert der Bambus seine Blätter nicht.

Nach dem milden Temperaturen bis Ende Januar 2012 folgte im Februar ein extremer Kälteeinbruch. Der Boden gefriet und verhindert eine Wasseraufnahme durch die Rhizome. Durch die äußeren Bedingungen bei solchen Temperaturen, wie niedrige Luftfeuchtigkeit, intensive Sonneneinstrahlung durch die klare, kalte und trockene Luft, verliert der Bambus über die Blätter zusätzlich viel Wasser. Eine Versorgung  mit Wasser ist jedoch über das Wurzelwerk (Rhizome) bei diesen Temperaturen nicht möglich.

Bei Bambussen der Sorte Fargesia, die auch oftmals als Heckenbepflanzung verwendet werden, sieht man eine unzureichende Versorgung mit Wasser am schnellsten. Die Blätter von Fargesia rollen sich zusammen. Sobald wieder gegossen wird, rollen die Blätter sich wieder auseinander. Der Bambus schützt sich durch dieses Zusammenrollen der Blätter selbst, in dem er die Oberfläche über die eine Verdunstung erfolgt verringert.

Bei  längerem Frostperioden trocken die zusammengerollten Blätter aus und sterben ab. Das ist die erste Stufe von Frostschäden bei Bambussen. Bis auf den teilweisen oder gesamten Verlust der Blattmasse ist dies jedoch nicht weiter schlimm, da der Bambus im Frühjahr neue Blätter ausbildet. Es kommt zu einem Ungleichgewicht zwischen Blatt.- und Wurzelmasse, das den Wuchs der Pflanze negativ beeinträchtigt, da im Frühjahr ein Teil der zur Verfügung stehenden Energie des Bambusse zur Bildung neuer Blätter genutzt werden muss und somit nicht für die Bildung neuer Halme zur Verfügung steht.

Weitere Informationen zu den verschiedenen Stufen von Frostschäden werden auf den folgenden Texten beschrieben.

 

 

 

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Altes Gärtnerhandwerk wird großstadttauglich

Der Großstädter, ein hochtechnisierter, organisierter Mensch im spartanischen Designer-Single-Apartment, der sich nur um seine Karriere kümmert und von Fast Food ernährt? Weit gefehlt! Gerade weil das Leben in der Großstadt […]

Der Großstädter, ein hochtechnisierter, organisierter Mensch im spartanischen Designer-Single-Apartment,
der sich nur um seine Karriere kümmert und von Fast Food ernährt?
Weit gefehlt! Gerade weil das Leben in der Großstadt sehr schnell, reizüberflutend und belastend geworden ist, steigen die Ansprüche dieser Spezies was die Befriedigung der elementaren Grundbedürfnisse: Ernährung, Bewegung und Entspannung angeht, ins Unermessliche. Gepaart mit den aktuellen Skandalen um verseuchte Lebensmittel, führt dies zu einem neuen Trend, dem Gemüseanbau zur Selbstversorgung in der Stadt.

„Wie soll das gehen?“, wird man sich sofort fragen und die eigene Wohnung im fünften Stock vor Augen haben.
Zum Glück gibt es immer wieder andere Menschen, die sich solche Fragen vor uns gestellt haben und erfolgreich Lösungen für das Problem gefunden haben.

Am einfachsten ist es natürlich, wenn ein eigener Balkon oder sogar eine Terrasse zur Wohnung gehört, denn dann muss man niemanden um Erlaubnis bitten, sondern kann sofort mit dem Gemüseanbau beginnen. Andernfalls ist Erfindungsreichtum gefragt. Doch auch in diesem Fall braucht man nicht unbedingt lange zu suchen, denn in vielen Städten schießen gerade in Eigeninitiative gegründete Stadtteilgärten wie Pilze aus dem Boden, an denen man sich beteiligen kann.

Zurück zum Balkon: Viele Kräuter und kleine Gemüsearten lassen sich wunderbar in Balkonkästen halten wie Lauchzwiebeln, kleine Chili-, Paprika- und Tomatensorten. Größere Gemüsearten benötigen eventuell einen größeren Topf am Boden wie Zucchini, Aubergine und Gurke. Tatsächlich ist es aber auch problemlos möglich, die Wände als Anbaufläche zu benutzen.

Man nennt diese Methode das vertikale Gärtnern.

Verschiedene Möglichkeiten kommen hierfür in Betracht: Entweder man lässt Kletterpflanzen an einer Wand oder Mauer emporwachsen wie beispielsweise Wein oder Kiwi oder man pflanzt das Gemüse in entsprechende Gefäße, die an der Mauer oder sogar der Decke befestigt werden müssen. Für die zweite Variante bieten sich so genannte Pflanzbeutel an. Diese bestehen aus einem stabilen, witterungsbeständigen Kunststoffgewebe, das den Vorteil hat, kaum Gewicht auf die Waage zu bringen. Nasse Erde und Pflanzen zusammen können nämlich für sich schon sehr schwer werden, so dass eine Befestigung an der Wand schwer fallen könnte. Man findet Plant Bags in vielen Varianten im Handel. Natürlich als Ersatz für Blumentöpfe aber neuerdings auch für Blumenampeln. Solche hängenden Pflanzbeutel lassen sich ganz wunderbar mit Salat, Kräutern, Erdbeeren und sogar Tomaten bestücken. Die Vorstellung ist doch verlockend. Man muss einfach nur kurz auf den Balkon gehen und findet sein persönliches Erdbeerfeld gleich an der Wand. Für die Montage reicht oft schon ein einfacher Haken in der Wand und schon kann es losgehen.

Die Selbstversorgung in der Stadt bietet viele Vorteile, denn man kann nicht nur sein eigenes gesundes Gemüse ernten, sondern die Pflege der Pflanzen wirkt unglaublich entspannend und ausgleichend auf den Menschen und bringt viel Freude. Die Pflanzen verschönern die Fassaden und verbessern nebenbei auch noch das extreme Stadtklima.

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Perlit – Bodenhilfstoff

Perlit ist ein reines Naturprodukt und ein Bodenhilfsstoff im Sinne der EU-Düngemittelverordnung. Perlit wird zur Erhöhung der Durchlüftung sowie der Wasserspeicherung bei Pflanzsubstraten verwendet. Das hohe hohes Porenvolumen (95%) und die gute Wasserspeicherfähigkeit (bis zu 45%) machen Perlit zu einem vielseitig einsetzbaren Bodenhilfsstoff. Aufgrund der absoluten Nährsoff-Freiheit ist Perlit auch als Anzuchtssubstrat einsetztbar.

Perlit ist ein vulkanisches Naturgestein.

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Allgemeine Gartentipps

Quelle: RSS http://www.mein-schoener-garten.de

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